Lampertheim

Feuerwehr Blitzeinschläge und Keller unter Wasser

68 Einsätze nach Gewitter

Lampertheim.Bis tief in die Nacht waren Feuerwehrleute nach dem unwetterartigen Gewitter am Samstagabend im Einsatz. Kurz nach 18.30 Uhr meldeten sich die Piepser. „Zumeist wurden wir zu vollgelaufenen Kellern gerufen“, berichtete Stadtbrandinspektor Klaus Reiber gestern im Gespräch mit dem „Südhessen Morgen“.

Mancherorts sei nur kurz ein Kanal in Gang zu setzen gewesen, in anderen Kellern aber habe das Wasser bis zu einem Dreiviertelmeter hoch gestanden. „Dort haben wir dann zwischen zwei und zweieinhalb Stunden zu tun gehabt“, so Reiber. Auch drei Blitzeinschläge wurden gemeldet. „Zum Glück nichts Lebensgefährliches, sondern so genannte Sekundärschäden an Gebäuden mit Stromausfall oder Schmorbrand“, erläuterte der Stadtbrandinspektor.

Insgesamt 68 Einsatzstellen fuhren die Wehren aus der Kernstadt, Hofheim und Hüttenfeld an. „Wegen dieser hohen Zahl mussten Betroffene bisweilen beträchtliche Zeit warten, bis wir nach dem Notruf vor Ort waren, weil alle Kräfte beschäftigt waren“, schilderte Reiber die Situation. Schwerpunktmäßig seien die Alice-, die Post- und die Blücherstraße von den Folgen des Gewitters betroffen gewesen. Die 86 Feuerwehrleute waren mit sieben Lösch-, drei Logistik- und sieben Führungs- und Versorgungsfahrzeugen unterwegs, dazu kamen zwei Rüst- und Gerätewagen. off

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional