Lampertheim

Neuschloss Projekt verschlingt voraussichtlich 2,4 Millionen

Altlasten sichern

Lampertheim/Neuschloss.„Das muss gemacht werden, keine Frage“, sagte CDU-Fraktionsmitglied Franz Korb zur Beschlussvorlage der Lampertheimer Verwaltung, die übrigen Altlastenhalden in Neuschloß – Sandgruben und „Roter Hof“ – auf Dauer zu sichern. Allerdings bleibe die Frage der Kosten. Laut Bürgermeister Gottfried Störmer rechnet die Verwaltung mit Kosten in Höhe von insgesamt 2,4 Millionen Euro. „Es bleibt uns gar nichts anderes übrig“, verdeutlichte die Vorsitzende der Bürgerkammer Neuschloß, Carola Biehal, im Stadtentwicklungs-, Energie- und Bauausschuss. Beide Halden seien hochgradig mit Dioxin belastet und nur provisorisch gesichert.

Während Helmut Hummel „Bauchschmerzen“ äußerte, die Halden lediglich zu sichern und damit an Ort und Stelle zu belassen, meinte auch Grünen-Fraktionsmitglied Frank Hege: „Wir müssen mit dieser Lösung leben.“ Der Ausschuss stimmte der Verwaltungsvorlage einhellig zu. Darin ist der Auftrag einer Erdschicht vorgesehen sowie die Einstellung ausreichender Finanzmittel. urs

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