Lampertheim

Projekt An Freiwilligentag der Metropolregion beteiligen sich in Lampertheim 27 Gruppierungen / Alt-Bürgermeister Erich Maier mit von der Partie

Am 15. September wollen sie es wieder schaffen

Archivartikel

Lampertheim.Ob Stolpersteine säubern, Sträucher schneiden, Grünanlagen pflegen oder gemeinsam musizieren: Am 15. September heißt es zum fünften Mal in Lampertheim „Wir schaffen was!“ Beim sechsten Freiwilligentag packen Ehrenamtliche in der gesamten Metropolregion an, um vielfältige Projekte zu verwirklichen. Vereine, Kindertagesstätten, Schulen, soziale Einrichtungen und Institutionen beteiligen sich.

Einige Projektleiter und Projektvertreter waren gestern in den Sitzungssaal des Alten Rathauses gekommen, um ihre Projekte vorzustellen. „Aktuell sind für Lampertheim 27 Projekte gemeldet“, erklärte Dirk Eichenauer, Fachdienstleiter vom Fachbereich 40 Bildung, Kultur und Ehrenamt. Der Verantwortliche für den Freiwilligentag in Lampertheim begrüßte acht Gruppen; am nächsten Dienstag werden weitere Teilnehmer ihre Vorhaben erläutern. Im September 2010 war der Auftakt des Freiwilligentages in Lampertheim, erinnerte Dirk Eichenauer beim Pressegespräch. Acht Jahre später arbeite der damalige Bürgermeister Erich Maier als freiwilliger Helfer mit. Er sprach den Anwesenden wohl aus dem Herzen, als er sich und den Ehrenamtlichen für den 15. September nicht solch schweißtreibende Gluthitze wünschte, wie sie derzeit herrscht.

Erich Maier als Projektleiter sowie Clubmeister und Simone Weyand als Präsidentin vertraten den Rotary-Club Lampertheim. Die Mitstreiter des Clubs wollen das Projekt Baumhain im Stadtpark weiterführen, das sie vor Jahren begonnen haben. „Wir bringen eine Tonanlage zum Haus am Römer mit“, sagte Helmut Wehe, Mitglied der Musiker-Initiative Lampertheim (MIL). Das Motto der MIL-Mitglieder heißt „Komm und spiele mit!“ Dann ist Gelegenheit für die Bevölkerung, mit professionellen Musikern zu spielen. „Interessierte können auch ihre eigenen Musikinstrumente mitbringen“, ergänzte Wehe.

Sandra Roos-Greulich und Isabel Stiebler gehören dem Vorstand des Fördervereins Schülerbetreuung der Pestalozzischule an. „Wir brauchen viele Helfer“, erklärte die Vorsitzende Roos-Greulich. Das Projekt wird unter dem Thema „Schlösser, Burgen und Gräben“ realisiert. Diese Bauwerke wollen die Grundschüler im Sandkasten bauen. „Wir sehen unser Vorhaben als Familienaktion an“, bekräftigte die Vorsitzende.

„Clean the Musicroom“ nannte Joachim Sum das Motto der Musikschule. Dabei sollen der Proberaum aufgeräumt, nicht mehr Gebrauchtes entsorgt und anschließend geputzt werden. „Wir vom Jugendbeirat wollen verlegte Stolpersteine in Lampertheim reinigen, um das Gedenken aufzufrischen“, betonte die Vorsitzende Theodora Nikolakopoulou.

Heinrich Schüßler stellte das Projekt der katholischen Gemeinde Mariä Verkündigung vor: „Gestaltung und Pflege der Außenanlage und des Pfarrgartens.“ Mitglieder der Neuapostolischen Kirche Lampertheim wollen Bewohner des Alten- und Pflegeheimes Mariä Verkündigung in Rollstühlen durch Lampertheim schieben. Die Senioren fragten jetzt schon danach, wann es denn losgehe, erklärte Dietrich Pendl. Nach den Organisationshinweisen und Projektvorstellungen ging es hinaus auf den Domplatz und die blauen Würfel mit der Aufschrift „Wir schaffen was!“ wanderten von einer Gruppe zu anderen.

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