Lampertheim

Förderverein Pläne für erhöhte Transparenz beschlossen

Amtsinhaber bestätigt

Archivartikel

Hofheim.Der Förderverein St. Michael hat im Canisiushaus seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Künftig soll die Arbeit des Vereins durch Veröffentlichungen im Pfarrbrief transparenter gestaltet werden. Über Bauarbeiten und anfallende Kosten will der Verein dabei informieren. Schließlich stehen sowohl im Pfarrhaus als auch in der Kirche umfangreiche Sanierungsarbeiten an.

Bei Neuwahlen wurden die bisherigen Amtsinhaber einstimmig bestätigt. Erster Vorsitzender bleibt demnach Bernhard Hossner, Schriftführerin Marita Schmitz und Rechnerin Marga Bauer. Hans Schmitz und Bernhard Appelt wurden als Beisitzer bestätigt. Für die nicht mehr zur Verfügung stehende Birthe Wehlen wählte die Versammlung Stephan Albrecht als Beisitzer.

Neben den Personalien standen auch die Finanzen auf der Agenda. So flossen 50 000 Euro in die Renovierung der Damen- und Behindertentoilette im Canisiushaus, wie aus dem Kassenbericht von Marga Bauer hervorging.

Im laufenden Jahr erhielt der Förderverein eine Zuwendung von 18 000 Euro zur Verfügung gestellt, die allerdings zweckgebunden für die noch zu sanierende Herrentoilette zu verwenden ist. 43 Mitglieder zählte der Förderverein zum Jahresende 2018, hinzu kamen noch neun Einzelspenden. Der Förderverein will sich künftig stärker um neue Mitglieder bemühen. Aktuell geht der Trend aber in die andere Richtung, was sich wiederum auf die Einnahmen durch Beitragszahlungen auswirkt.

Ringen um künftige Sanierungen

Helga Ritzert und Ina Lederer hatten die Kasse geprüft, die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. Neue Kassenprüfer sind Gerhard Keim und erneut Helga Ritzert. Die zukünftige Ausgabenausrichtung sorgte für Diskussionsstoff unter den Anwesenden. Hans Braun regte an, nicht alle Mittel des Fördervereins für die Sanierung der Toiletten im Canisiushaus zu verwenden, führte anstehende Sanierungsmaßnahmen und damit verbundene Ausgaben für das Pfarrhaus und die Balthasar-Neumann-Kirche an.

Bernhard Appelt vom Wirtschaftsausschuss appellierte, mit der Sanierung der Herrentoilette im Canisiushaus auch noch den letzten Schritt zu gehen und diesen Bauabschnitt abzuschließen, „danach ist alles gemacht“. Die Arbeiten sollen während der Fastenzeit im kommenden Jahr erledigt werden. Doch zunächst müsste man neue Angebote einholen, um dann zu sehen wie es weiter geht, formulierte der Vorsitzende Bernhard Hossner die Vorgehensweise. fh

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