Lampertheim

Kinderbetreuung SPD fordert Gebührenanpassung

„An Eltern weitergeben“

Lampertheim.Die Lampertheimer Sozialdemokraten treten dafür ein, die Gebühren für die Kinderbetreuung an die aktuelle Lage anzupassen. Hintergrund ist der Appell der hessischen Landesregierung an die Eltern, ihre Kinder wegen der Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie möglichst zu Hause zu behalten. Für diesen Januar erhalten die hessischen Kommunen insgesamt zwölf Millionen Euro. Damit soll die Hälfte der Elternbeiträge ausgeglichen werden. Voraussetzung ist die Befreiung der Eltern von der Beitragspflicht.

„Diese Kompensation muss an die Eltern weitergegeben werden“, fordern der Vorsitzende des Sozialausschusses, Robert Lenhardt, und Ausschussmitglied Christiane Krotz, in einer Pressemitteilung. Sie regen deshalb einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung an. Für kommunale Leistungen dürften nur Gebühren erhoben werden, die auch tatsächlich in Anspruch genommen würden, unterstreichen die Sozialdemokraten. Davon betroffen seien auch Eltern, deren Kinder die Einrichtungen nur eingeschränkt besuchten.

Die Stadtverwaltung hatte für die Monate April und Mai vorigen Jahres auf Kinderbetreuungsgebühren verzichtet. Während des eingeschränkten Regelbetriebs im Juni wurden nur für Präsenztage Gebühren erhoben. Auf der Grundlage eines Antrags der SPD/FDP-Koalition war der Gebührenanteil darüber hinaus für einen Präsenztag um weitere fünf auf 20 Prozent gesenkt worden. urs

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