Lampertheim

Luftdruckschützen Bergsträßer Frühjahrsrunde in Lampertheim abgeschlossen / Geselligkeit und Erfahrungsaustausch stehen im Vordergrund

Anna Beck glänzt mit dem Luftgewehr

Archivartikel

Hüttenfeld.Den sechsten und letzten Wettkampf der Frühjahrsrunde 2018 für Luftdruckschützen trugen die teilnehmenden Schützen beim SV 1923 Hubertus in Lampertheim aus. Insbesondere bei diesem Wettkampf steht die Geselligkeit und der Erfahrungsaustausch zwischen Schützen ganz unterschiedlicher Leistungsstufen im Vordergrund und werden beim gemeinsamen Beisammensein gepflegt. Das bietet sich beim Rundenabschluss an, da die Siegerehrung in gemütlicher Runde bei Gegrilltem, Salaten sowie Kaffee und Kuchen stattfindet. Auch diese Aktion wird von den teilnehmenden Vereinen gemeinsam organisiert, indem jeder Salate und Kuchen beisteuert.

Die Mannschaftszugehörigkeit wird für den jeweiligen Wettkampf der Frühjahrsrunde per Losentscheid getroffen. Daher schießen in jeder dieser Mannschaften Schützen aus unterschiedlichen Vereinen. Wie immer wurden die Auflageschützen den Teams separat zugelost, um die Mannschaftsergebnisse nicht zu verfälschen. Die Teams starten unter den Farben blau, gelb, grün, rot und schwarz. Gewertet werden die jeweils fünf besten Schützen innerhalb eines Teams. Am Abschlusswettkampf nahmen 41 Schützen teil.

Ganz oben auf das Podest an diesem letzten Wettkampftag kam das blaue Team mit großartigen 1910 Ringen. Hierzu trug der Auflageschütze Hermann Schulz mit 394 Ringen bei. Doch schon dicht dahinter folgte Jugendschützin Anna Beck mit 391 Ringen, die am Vormittag bereits bei den Hessischen Meisterschaften in Frankfurt einen Meistertitel errungen hatte. Das gleiche gilt für Markus Stumpf, der 380 Ringe zum Teamergebnis beisteuerte. Marion Bauer erzielte 378 Ringe, und Hans-Dieter Beck komplettierte mit 371 Ringen, so dass Manuel Arnold mit 362 Ringen, Pistolenschützin Karina Hahl mit 334 Ringen und Michael Manns, ebenfalls mit der Luftpistole, mit 316 Ringen nicht gewertet wurden.

Das grüne Team sicherte sich mit 1895 Ringen Platz zwei. In diesem Team wurde Mike Hertel mit 384 Ringen bester Schütze vor dem Auflageschützen Heinz Käppler, der einen Ring weniger traf. Tanja Marquardt brachte sehr gute 382 Ringe zur Auswertung, Irene Wegner 380 Ringe. Das letzte Wertungsergebnis von 366 Ringen steuerte Alexander Richter bei.

Manfred Schick, Auflageschütze mit der Luftpistole, konnte seinem Einzelkonto 358 Ringen zufügen. Kristin Becker traf mit dem Luftgewehr 357 Ringe, Pistolenschütze Helmut Rauscher 327 Ringe und Armin Becker, ebenfalls mit der Luftpistole angetreten, 297 Ringe.

Knapp auf den dritten Platz schaffte es das schwarze Team mit 1890 Ringen und das, obwohl gleich zwei Auflageschützen im Team waren: Günter Ihrig erzielte 389 Ringe und Erich Stern 380 Ringe. Mit 376 Ringen kam Sandra Walter in die Wertung, außerdem Richard Hertel mit 375 Ringen und Patrick Hertel mit 370 Ringen. Die Rolle der Ersatzschützen übernahmen Cornelius Schürer mit 358 Ringen, die Luftpistolenschützen Sascha Hahl mit 334 Ringen, Elke Haardt, die erstmals Erfahrungen auf einem fremden Schießstand sammelte, mit 315 Ringen und Altmeister Arno Schäfer mit 275 Ringen.

Knappes Rennen um die Plätze

Mit nur vier Ringen Abstand folgte das gelbe Team, das nach der Addition der Ergebnisse 1886 Ringe vorzuweisen hatte. Hier war Auflageschütze Harold Trautmann mit 394 Ringen der mit Abstand beste Schütze. Richard Hertel steuerte mit der Armbrust 374 Ringe bei. Auflageschütze Heinz Müller kam auf 374 Ringe. Hans-Dieter Beck mit 371 Ringen und Uschi Spannagel mit 369 vervollständigten die Mannschaft. Dadurch wurden Andrea Löffler mit 359 Ringen und die beiden Pistolenschützen Freddy Ehret mit 348 Ringen und Helmut Günther mit 344 Ringen zu Ersatzschützen.

Das rote Team landete auf dem letzten Platz. Dem Team nützte es nichts, dass Auflageschütze Franz Klemm sehr gute 397 Ringe erzielen konnte. Zu weit war der Abstand der restlichen Schützen im Team. 376 Ringe traf Heike Marquardt-Becker vor Frank Strubel mit 373 Ringen. Lars Roth schoss 367 Ringe, und Dieter Spannagel konnte mit der Pistole 353 Ringe zum Mannschaftsresultat beitragen. Außer Konkurrenz schossen Dirk Weber 342 Ringe, Bernd Haardt 317 Ringe und Joachim Kitik 316 Ringe mit der Luftpistole.

Im Anschluss an den Wettkampf konnte Helmut Günther dank der schnellen Ergebnisaufbereitung von Cornelius Schürer die Ehrung der Gesamtsieger aus den sechs Wettkämpfen durchführen. Neben den drei besten Ergebnissen der Auflageschützen und der freistehend schießenden Schützen wurden auch die drei Schützen mit dem größten Losglück geehrt, die jeweils die Mannschaftspunkte aus den einzelnen Wettkämpfen gesammelt hatten. Theoretisch konnte man also 30 Punkte bekommen. Hermann Schulz hatte hier das sicherste Händchen: Er war viermal im Siegerteam und zweimal beim zweitplatzierten Team und hatte daher 28 Punkte. Alexander Richter folgte mit 25 Punkten, Richard Hertel kam knapp dahinter auf 24 Zähler.

Für die Podestplätze der Leistungswertung waren alle Schützen qualifiziert, die mindestens fünf Wettkämpfe mitgeschossen hatten. Das Feld dominierten hier eindeutig die Damen. Anna Beck hatte einen Wettkampfdurchschnitt von 385,7 Ringen aufzuweisen und wurde dafür geehrt. Für 379,5 Ringe wurde Tanja Marquardt mit einem kleinen Präsent belohnt. Mit Irene Wegener kam auch auf den dritten Platz einen Dame. Sie hatte durchschnittlich 377,8 Ringe geschossen. Bei den Auflageschützen hatte Franz Klemm über die gesamte Runde konstant gut geschossen und einen Durchschnitt von 397,2 Ringen erreicht. Wie die beiden Zweitplatzierten erhielt er auch ein Präsent für die hervorragende Leistung. Platz zwei war heiß umkämpft: Mit nur 0,5 Ringen mehr im Durchschnitt lag Harold Trautmann am Ende mit 393,8 Ringen vor Hermann Schulz, der 393,3 Ringe aufzuweisen hatte. ron

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