Lampertheim

Anschluss finden, wenn man neu ist

Antje Egle, Elternbegleiterin, über das Begegnungs-angebot „Drop In“

Frau Egle, warum braucht Lampertheim ein „Drop In“?

Antje Egle: Weil es vielen so geht wie mir, als ich nach Bürstadt gezogen bin. Auch in Lampertheim gibt es Baugebiete und damit verbundenen Zuzug. Dann ist man neu hier und kennt erst mal niemanden. Gleichzeitig ist man in einer neuen Lebenssituation mit Kind, man hat Fragen und möchte sich neu orientieren. Im „Drop In“ kann man Menschen kennenlernen und sich über die Lebenssituation austauschen.

Was unterscheidet ein „Drop In“ von anderen Krabbelgruppen oder Mütter-Treffs?

Egle: Wir sind gleichzeitig Familienbegleiter, können bei Bedarf unterstützend wirken oder Eltern beraten. Ich habe zum Beispiel auch Erfahrung mit Menschen mit Behinderung oder kann in Hinblick auf eventuelle Ergotherapie oder Logopädie beraten. Während in den meisten Krabbelgruppen vor allem gespielt wird, begleiten, beraten und spielen wir. Dabei geben wir auch Anregungen, wie alte Fingerspiele, die heute kaum noch jemand kennt. Durch das gemeinsame Frühstück wollen wir außerdem die Gemeinschaft fördern.

Was wünschen Sie sich für das Lampertheimer „Drop In“?

Egle: Dass es sich schnell rumspricht sowie eine bunte Vielfalt an Besuchern. Wir sind offen für alle. x le

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