Lampertheim

Förderverein Domkirche Lampertheim Mehrtägige Reise nach Wittenburg / Stadtrundfahrt durch Leipzig

Auf den Spuren Martin Luthers unterwegs

Archivartikel

Lampertheim.Erstmals veranstaltete der Förderverein Domkirche Lampertheim eine mehrtägige Reise. Ziel der viertägigen Tour war Wittenberg und Umgebung. 47 Personen konnten die Veranstalter für diese Mehrtagestour begeistern. Bereits bei der Anreise wurde deutlich, dass Martin Luther ein „ständiger Begleiter“ dieser Mehrtagesfahrt sein sollte. Denn der erste Stopp erfolgte in Eisenach. Dort stand der Besuch der Wartburg auf dem Programm. Zwei Stunden hatten die Teilnehmer Gelegenheit, das mächtige und imposante Bauwerk, das zum Welterbe der Unesco gehört, von innen und außen zu besichtigen. 1000 Jahre deutsche Geschichte spiegeln sich hier wider. Die Burg bot einst dem geächteten Martin Luther Exil. Hier hat er das Neue Testament übersetzt. Nach dieser eindrucksvollen Besichtigung wurde die Reise fortgesetzt und die Gruppe erreichte am späten Nachmittag ihr Domizil unweit von Wittenberg gelegen.

Am zweiten Tag stand dann der Besuch von Wittenberg auf dem Programm. Eine einstündige Stadtrundfahrt mit der Altstadtbahn führte die Teilnehmer auf die Spuren der Reformationsgeschichte. Am Nachmittag erfolgte zunächst ein gemeinsamer Besuch des Lutherhauses. Neben dem Lutherzimmer waren es auch die zahlreichen Gemälde von Lucas Cranach, die das besondere Interesse der Besucher fanden. Mit den Besichtigungen und Besuchen der Stadtkirche, der Schlosskirche und dem „Haus der Geschichte“ wurde die „Wittenbergtour“ fortgesetzt. Dabei wurde deutlich, dass neben Martin Luther auch Philipp Melanchthon deutliche Spuren in Wittenberg hinterlassen hat. Beiden Persönlichkeiten ist auf dem Wittenberger Marktplatz jeweils ein Denkmal gewidmet. In gemütlicher Runde fand der zweite Tag seinen Abschluss im Hotel bei einem gemeinsamen Bingoabend.

Der dritte Reisetag war dem Besuch der sächsischen Metropole Leipzig gewidmet. Mit einer klassischen Stadtrundfahrt, welche mit dem eigenen Bus durchgeführt wurde, konnten die Reiseteilnehmer die beliebtesten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Leipzig, der „Stadt der Linden“ erleben. Höhepunkte dieser Tour waren unter anderem das Völkerschlachtdenkmal, die Nikolai- und die Thomaskirche, das Panometer sowie das Gelände des MDR. Nach zwei Stunden war die Reisegruppe tief beeindruckt von der sächsischen Messestadt, die einen imposanten Großstadtflair ausstrahlte und eine prosperierende Stadt mit mittlerweile über 500 000 Einwohnern verkörpert.

Am abschießenden Sonntag erfolgte die Heimreise. Auch hier hatten die Veranstalter einen Zwischenstopp eingeplant. Nach 90-minütiger Fahrtzeit erreichte die Reisegruppe die Stadt Eisleben. In dem kleinen Städtchen in Sachsen-Anhalt ist Martin Luther geboren. Da lag es nahe, das Geburtshaus und auch das Sterbehaus, das sich gleichfalls in Eisleben befindet, des Reformators zu besichtigen und einen Blick in die spätgotische Hallenkirche St. Peter und Pauli zu werfen, wo Martin Luther am 11. November 1483 getauft wurde.

Nach dem zweistündigen Aufenthalt in Eisleben erfolgte die Heimreise in die Spargelstadt. Vorstandsmitglied Klaus Kuczinski galt der Dank der Gruppe für eine perfekt geplante Mehrtagesreise und die ausgezeichnete Organisation. So sah man bei der Ankunft in Lampertheim nur zufriedene Gesichter der Reiseteilnehmer. red

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