Lampertheim

Schillerschule Mehr Anmeldungen als Plätze für neue Judo-AG / Kooperation mit Judo Club Bürstadt

Auf der Matte geht’s mit großem Spaß zur Sache

Archivartikel

Lampertheim.Die Lampertheimer Schillerschule bietet ihren Schülern seit kurzem eine AG, die sich sofort großer Beliebtheit erfreut: In Kooperation mit dem 1. Judo Club Bürstadt organisiert die Schule in der benachbarten Sedanhalle die Judo-AG. Vorausgegangen war bereits im Herbst eine gemeinsame Schnupperaktion zum „Tag des Judo“, die auf viel Begeisterung stieß. Die Konsequenz war nun die Ausrichtung der Arbeitsgemeinschaft.

„Gleich 40 Kinder wollten sich anmelden, wir hatten aber leider nur Platz für 20“, freut sich Schulleiterin Annette Wunder-Schönung über den guten Zuspruch, bedauert aber zugleich, dass so viele Interessenten abgewiesen werden mussten. Wer mitmachen darf, wird nun in die Grundbegriffe der japanischen Kampfkunst eingewiesen. Dies übernimmt Nadine Müller, Trainerin der Bürstädter Kämpfer und gerade im Umgang mit dem Nachwuchs sehr erfahren.

Wenige Meter daneben beobachtet Reinhold Schober, Erster Vorsitzende des 1. JC, die Szenerie: „Die Kinder sind toll bei der Sache und lernen schnell.“ In vom Judo Club geliehenen Anzügen, Judokis genannt, werfen sich die Grundschüler auf Anweisung von Müller auf die Matte oder üben sich im Bodenkampf.

Verein braucht Nachwuchs

Schober macht keinen Hehl daraus, dass ein solches Engagement seines Vereins natürlich nicht ganz ohne Eigennutz ist: „Wir möchten in absehbarer Zeit in der 2. Bundesliga kämpfen und da ist es wichtig, dass wir unterhalb unserer Seniorenmannschaft eine breite Basis durch den Nachwuchs haben.“ Diese Rechnung könnte aufgehen, denn dem Eifer der Kinder nach zu urteilen, scheinen sie Gefallen am Judosport zu finden. Besonders motivierend: Zum Abschluss der AG dürfen alle ihre Prüfung zum weiß-gelben Gürtel ablegen. An der Weiterführung der Judo-AG besteht kein Zweifel. Wunder-Schönung: „Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und freuen uns sehr, unseren Schülern auch in Zukunft ein solches Angebot machen zu können.“ jkl

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