Lampertheim

Musik Landesposaunenwart Frank Vogel schult die Bläser des evangelischen Posaunenchors und sorgt dabei für gute Stimmung

Außer Atem beim Workshop

Archivartikel

HOFHEIM.Zu einem Workshop mit dem Landesposaunenwart Frank Vogel fanden sich die Bläser des evangelischen Posaunenchores im Gemeindehaus ein. Bereits in der Vorbereitung fand ein starker Austausch Dirigent Dirk Hindel und dem ersten Vorsitzenden Wolfgang Herbert bezüglich der geplanten Stücke statt.

Bei der musikalischen Fortbildung wurden drei ausgesuchte Werke erarbeitet, „Die lustige Witwe“ (Operette), „Hebe Deine Augen auf“ (Romantik) und „Tribute of Whitney Houston“ aus dem Bereich des Pop. Zwei der Stücke sollen beim Konzert des Posaunenchores im kommenden Mai präsentiert werden, eins ist außerdem für die Eröffnung des Kirchenjahres in der Hofheimer Friedenskirche am 30. November vorgesehen.

Schwierige Atemübungen

Den Schwerpunkt des Workshops bildete die Artikulation, Intonation und Atemtechnik der Musiker. Sechs Stunden wurde geprobt, unterbrochen durch zwei Pausen, in der sich die vielen Teilnehmer stärken konnten. Gerade neue Atemübungen brachten die Musiker an ihre Grenzen und ins Schwitzen, aber auch Sprechübungen - unter anderem für den Zungenstoß - forderten die Musiker heraus. „Wem nicht schwindelig wird, der hat die Atemübung nicht richtig gemacht“ so Landesposaunenwart Frank Vogel. „Haltet unbedingt euren Stuhl hinter euch bereit“, empfahl er den Teilnehmern des Workshops außerdem.

Hintergrundwissen und Humor

Anschließend folgten zahlreiche Tipps und Hintergrundwissen zu den Stücken. Veranschaulicht wurde etwa mithilfe bildlicher Beschreibungen, was hinter der Musik steckt und wie sie an den entsprechenden Stellen klingen soll.

Von „vokalem Klang“, „gehauchten Tönen“, über „du musst Rosen verteilen“ bis hin zu „zickigen Ehefrauen“ war eine Vielzahl von bildlichen Vorstellungen in den Stücken zu entdecken, die es den Musikern ermöglichten, ein ganz neues Gespür für die Stücke zu bekommen. Mit flotten Sprüchen fesselte der Landesposaunenwart Frank Vogel die Teilnehmer, brachte sie zum Lachen und begeisterte sie so jede einzelne Minute, so dass der Tag wie im Flug verging.

„Man konnte bei jedem neuen Durchgang erkennen, wie viel neues musikalisches Wissen durch die Erklärungen Vogels erlernt und nahezu sofort umgesetzt werden konnte“ schwärmte Pressewartin Melina Pauly. Die Begeisterung war bei jung und alt zu spüren. Frank Vogel wird auch in Zukunft ein gerne gesehener Gast im Posaunenchor sein. Weitere ähnliche Veranstaltungen sind schon geplant. fh

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