Lampertheim

Straßensanierung Abriss der Brücke über die B 44 bei Mannheim-Sandhofen steht bevor / Auswirkungen auf Lampertheim

Autofahrer vor neuen Hürden

Lampertheim.Wenn die Sanierungsarbeiten auf der Autobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen und dem Viernheimer Dreieck fortgesetzt werden, bleibt das nicht ohne Auswirkungen auf den Autoverkehr rund um Lampertheim. Besonders der Abriss der alten und die Errichtung einer neuen Autobahnbrücke wird zu Einschränkungen für den Straßenverkehr auf der B 44 zwischen Sandhofen und Lampertheim führen.

Gestern haben die Arbeiten für die Sanierung der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen begonnen. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Juli 2019 abgeschlossen sein. Kernstück dieses Bauabschnitts ist der Rückbau der Autobahnbrücke über die B 44 und die Errichtung einer Ersatzbrücke. Gleichzeitig werden auch die Fahrbahn auf der A 6 im Bereich der Anschlussstelle, die Zu- und Abfahrtsrampen sowie die B 44 im Baubereich saniert. Um während der Brückenarbeiten die Anschlüsse zwischen B 44 und A 6 aufrecht erhalten zu können, soll eine Behelfsbrücke eingesetzt werden.

Bundesstraße mehrfach gesperrt

Für die Lampertheimer Autofahrer entscheidend sind die geplanten Sperrungen der B 44 zwischen Mannheim und Lampertheim im Zuge der Brückenarbeiten. Die Sperrungen sind mehrfach für eine Nacht von Samstag auf Sonntag geplant. Wenn das alte Brückenbauwerk abgerissen wird, ist obendrein eine längere Sperrung der B 44 von Freitagmittag bis Montagfrüh vorgesehen. Damit ist voraussichtlich im August zu rechnen. Auch die Zu- und Abfahrtsrampen müssen während ihrer Sanierung jeweils an einem Wochenende vollständig für den Verkehr gesperrt werden.

Der Leiter des Fachbereichs Verkehr, Sicherheit und Ordnung bei der Lampertheimer Stadtverwaltung, Uwe Becher, geht davon aus, dass es im Zuge der Sperrungen der B 44 zu höheren Verkehrsbelastungen auf Lampertheimer Straßen kommen wird, vor allem auf der Ostumgehung. Denn die Ostumgehung ist Teil des Konzepts, das den aus Richtung Worms und Bürstadt kommenden Straßenverkehr über Neuschloß, Hüttenfeld und Viernheim ans Viernheimer Dreieck umleitet. Zu den Ausweichstrecken rechnet Becher auch die Verbindungsspange K 3 in Richtung Blumenau.

Der Verkehrsexperte geht davon aus, dass die Auffahrt von der B 44 auf die A 6 in Richtung Frankenthal ebenso befahrbar bleibt wie die Abfahrt von der A 6 in Richtung Mannheim. Die Weiterfahrt in Richtung Lampertheim wird dann über Blumenau und die K 3 zu bewerkstelligen sein. Laut Uwe Becher werden die Umleitungsstrecken beschildert. Auf die Sperrzeiten der B 44 soll mit großen Warntafeln hingewiesen werden, die etwa am Ende des vierspurigen Ausbaus der B 44 aus Richtung Bürstadt angebracht werden. Obendrein werde es Hinweise am Straßenrand geben, dass die Verbindungsspange K 3 in Richtung Mannheim-Blumenau für den Schwerlastverkehr grundsätzlich gesperrt sei.

Becher geht davon aus, dass es durch das höhere Verkehrsaufkommen zeitweise zu Behinderungen an der Einmündung der Ostumgehung in die Neuschloßstraße kommen wird.

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