Lampertheim

Jubiläum Neuschloß feiert 550-jähriges Bestehen mit Familientag rund um die Grillhütte

Besucher erleben Wurzeln des Stadtteils im Wald

Archivartikel

Neuschloß.Für einen Familientag im Wald braucht man vor allem eines: gutes Wetter. Insofern konnte sich die Bürgerkammer Neuschloß am Samstag glücklich schätzen. Anlässlich des 550-jährigen Bestehens des Lampertheimer Stadtteils kamen zahlreiche Besucher auf das Gelände an der Grillhütte.

Die Vorsitzende der Bürgerkammer, Carola Biehal, betonte, dass Neuschloß seine Wurzeln im heimischen Wald habe und verwies auf den von den Pfalzgrafen veranlassten Bau des Jagdschlosses – dem Wahrzeichen von Neuschloß – Ende des 15. Jahrhunderts. Waldpädagoge Mirko Klein bot eine Führung durchs Unterholz an. Geschichten, Fakten und allerlei Sehenswertes warteten auf die Teilnehmer. Wer den einstündigen Weg nicht antreten wollte, für den gab es rund um die Grillhütte ein buntes Angebot zwischen Unterhaltung, Sport und Gaumenfreuden.

Beatrix Holz hatte ihren Jagdhund dabei samt vieler Informationen über den besten Freund des Menschen. Darüber hinaus führte sie einer Gruppe von Kindern das Können ihres vierbeinigen Schützlings vor. Günter Biehal prüfte mit seinen Fühlboxen Tastsinn und Fantasie, Gitte Weidenauer dachte sich für den Nachwuchs eine Waldrallye aus.

Großer Beliebtheit erfreuten sich darüber hinaus die Slacklines des Niedrigseilgartens, wo balanciert werden konnte, ohne große Stürze zu riskieren. Deftiges vom Grill, ein ansprechendes Kuchenbüfett und kalte Getränke garantierten die nötige Stärkung, das aufgestellte Festzelt diente als Schattenspender.

Die Bläserklasse der Klassenstufe 6 des Lampertheimer Lessing-Gymnasiums gab unter der Leitung von Jerome Dath eine Kostprobe ihres Könnens und erhielt dafür viel Applaus.

Das Bild, welches sich dem Betrachter bot, war geprägt von Entspannung und Geselligkeit. Viele Menschen machten es sich mit der Picknickdecke unter einem Baum gemütlich, andere spielten mit ihrem Hund, hielten einen Plausch oder schauten einfach ihren Kindern beim Spielen zu. Sie taten im besten Sinne das, was Biehal zu Anfang angeregt hatte: „Wald erleben“. jkl

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