Lampertheim

Französischer Markt Positive Reaktionen auf Premiere

Besucherlob für „Stil und Anspruch“

Archivartikel

LAMPERTHEIM.Der erste Französische Markt (unsere Zeitung berichtete) hat in Lampertheim viele positive Reaktionen hervorgerufen. „There is hope – es gibt noch Hoffnung für Lampertheim“, sagte etwa Wolfgang Riegelsberger mit Blick auf den rappelvollen Markt Ende vergangener Woche. „Ich bin vollkommen überrascht“, ergänzte der Mannheimer mit Zweitwohnsitz in Lampertheim begeistert, „nicht nur vom Andrang, sondern vor allem von der Qualität des Angebots.“

Neun Aussteller aus der Auvergne, aus Montpellier, der Bourgogne und der Provence hatten auf dem Europaplatz drei Tage lang ihre Waren angeboten. Neben Wein und Salami konnten sich die Besucher auch durch andere, traditionelle Produkte wie Baguette, Käse, allerlei Süßes aus der „Boulangerie“, Flammkuchen, Crêpes oder Oliven probieren. Ursprünglich als reiner Markt geplant, lud der Europaplatz den ganzen Abend zum Verweilen ein.

Im Herzen des Marktes hatten die Organisatoren um Otto Edinger vom Wirtschafts- und Verkehrsverein, Dirk Dewald vom Stadtmarketing und Marktchefin Béatrice Delorme Garnituren aufgestellt, fürs Wochenende außerdem kurzerhand einen französischen Sänger und das Salonmusikorchester „Bluesette“ aus Mainz gewonnen.

„Einfach toll“, fand Udo Kissel. Und auch Wolfgang Riegelsberger betonte: „Ich kenne viele Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt hier. Aber der französische Markt hat endlich Stil und Anspruch.“ Damit sprach er wohl vielen Besuchern aus der Seele. Von einer „Belebung“ war vielerorts die Rede. Der Markt punktete vor allem durch seine Authentizität. „Das ist nicht kopiert, sondern wirklich wie in Frankreich“, lautete ein Lob. Für die Spezialitäten aus dem Nachbarland waren die Besucher auch gewillt, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. „Das können sie ruhig öfter machen“, hoffte Udo Kissel. Eine Idee, die auch die Organisatoren verfolgen. Geboren ist der französische Markt nämlich aus der Idee, einen Abendmarkt zu etablieren. „Das soll keine Konkurrenz zum Wochenmarkt sein, sondern Berufstätigen mehr Möglichkeiten zum Marktbesuch geben und regionalen Ausstellern eine Plattform“, erläuterte Dirk Dewald. ksm

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