Lampertheim

SPD Hüttenfeld Karl Heinz Berg bleibt Vorsitzender des Ortsvereins / Noch ein Platz auf der Liste zur Kommunalwahl im März frei

Bis jetzt acht Kandidaten für Ortsbeirat

Archivartikel

Hüttenfeld.Die SPD will in Hüttenfeld auch in den kommenden Jahren stärkste Kraft im Ortsbeirat bleiben. Das bekräftigten die Sozialdemokraten bei ihrer Mitgliederversammlung im Bürgerhaus. In die nächste Legislaturperiode geht der Ortsbezirk mit nahezu unverändertem Personal.

Sowohl an der Spitze der Kandidaten für den Ortsbeirat als auch im Vereinsvorstand steht weiterhin Ortsvorsteher Karl Heinz Berg. Acht Kandidaten hat die Versammlung für die insgesamt neun zu vergebenden Sitzen bei der Kommunalwahl im März 2021 einstimmig nominiert. Neben Berg, der eine dritte Amtszeit anstrebt, stehen auch die vier weiteren SPD-Ortsbeiräte Beate Kettler, Adam Ackermann, Michael Plößer und Kurt Arnheiter auf der Liste. Als zumindest in der Stadtteilvertretung neue Gesichter kandidieren außerdem Steffi Reinhardt, Karlfried Rensch und der parteilose Hans-Peter Kilian.

Auf Nummer sicher

Obwohl die Partei im traditionell sozialdemokratisch geprägten Stadtteil bisher nur fünf Beiräte stellt und das Gremium insgesamt neun Plätze hat, will Karl Heinz Berg noch einen neunten Kandidaten für seine Liste suchen. Damit will der Ortsvorsteher einen „politischen Supergau“ verhindern und auf „Nummer sicher“ gehen, damit Hüttenfeld nicht ein ähnliches Schicksal wie Neuschloß oder Rosengarten ereilt. Dort konnten wegen formaler Versäumnisse bei den vergangenen Kommunalwahlen keine Ortsbeiräte gewählt werden. Selbst wenn die bisherigen Fraktionen der CDU (bisher drei Plätze) und FDP (ein Platz) keine Vorschläge einreichen sollten, würde so trotzdem ein Beirat zustande kommen.

Ohnehin gibt es aus Sicht der Sozialdemokraten die berechtigte Hoffnung, wieder mehr als fünf Sitze zu ergattern. Schließlich habe man auf kommunaler Ebene mit einem „sehr aktiven Ortsbeirat deutliche Spuren hinterlassen“, so Berg. Lob gab es auch vom Fraktionsvorsitzenden im Stadtparlament und Bergsträßer SPD-Chef Marius Schmidt. „Auf euch ist immer Verlass. Hüttenfeld entwickelt sich dank eurer rührigen Arbeit weiter“, sagte er. Schmidt nannte etwa die Sanierung des Bürgerhaus-Vorplatzes und des Kerweplatzes, die Entstehung von Rundwanderwegen und einer E-Tankstelle als positive Beispiele. Das Wirken der Hüttenfelder Genossen sei aber nicht nur im Stadtteil sichtbar, sondern wirke bis in die Stadtverordnetenversammlung nach Lampertheim. Von den Hüttenfelder Parteikollegen sei die Erstellung eines „Sportstättenentwicklungsplans“ für ganz Lampertheim angeregt worden. Der soll künftig Bedarf und Auslastung von Gebäuden wie dem Hüttenfelder Bürgerhaus, das derzeit mehr als ausgelastet ist, ermitteln. ksm

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