Lampertheim

Arbeiterwohlfahrt Vorstandswahlen stehen in zwei Jahren an

Bisher noch keine Ablösung in Sicht

Hüttenfeld.Hinter der Hüttenfelder Arbeiterwohlfahrt liegt ein ebenso reges wie geselliges Geschäftsjahr. Kreisvorsitzender Ludwig Kern lobte den Verein gleich zu Beginn seiner Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Bürgerhaus für die zahlreichen Aktivitäten.

Diese skizzierte die zweite Vorsitzende Magdalena Molter in ihrem ausführlichen Jahresbericht. Frühlingsfest im April, Muttertagsfahrt im Mai, Grillfest im Juli und als Saisonhöhepunkt eine sechstägige Reise ins Zillertal im September: Jede dieser Veranstaltungen erfreute sich bester Resonanz. Dies kam natürlich nicht von ungefähr, denn die Planung bot einiges an Abwechslung. Bingo bei Kaffee und Kuchen, Grillen in der Sonne, eine Modenschau, die eigene Tanzgruppe und vieles mehr unterhielten die Mitglieder. Zum Jahresausklang gab es noch das Herbstcafé sowie die traditionelle Weihnachtsfeier, und auch 2018 ließen sie nicht langsam angehen: Fasching und Frühlingsfest sind im wahrsten Sinne des Wortes schon abgefeiert.

Molters Dank galt den vielen Helfern und insbesondere Uta Kilian, der Vorsitzenden. Diese betonte, dass die Ausrichtung der Festivitäten auf den Schultern mehrerer Mitstreiter ruhe. Sie beschrieb die Hüttenfelder AWO als harmonische Gemeinschaft. Trotzdem kam sie nicht umhin, auf anstehende Personalentscheidungen hinzuweisen. Neben Kilian wollen sich weitere Vorstandsmitglieder bei den Wahlen 2020 nicht mehr zur Verfügung stellen. „Ich habe das bereits vor zwei Jahren gesagt und gehofft, es würde sich hier etwas tun, aber es sind noch immer keine Nachfolger gefunden worden“, machte sie deutlich, dass die Lage durchaus problematisch ist.

Kern legte den Finger noch tiefer in die Wunde, als er auf die Auflösung eines Bergsträßer Ortsverbandes im vergangenen Jahr verwies: „Die AWO Rimbach existiert heute nicht mehr, weil der Vorstand trotz langer Suche keine Nachfolger fand.“ Kern wie auch Kilian gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass in den kommenden zwei Jahren doch noch Interessenten für die Vorstandsarbeit gefunden werden.

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