Lampertheim

Konzert Evangelischer Posaunenchor Neuschloß stellt positive Lebenseinstellung in den Mittelpunkt seines Jahreskonzerts

Bläser vermitteln Hoffnung und Zuversicht

Archivartikel

Lampertheim.„Mit Zuversicht leben“ – diesen Titel hatte der evangelische Posaunenchor Neuschloß sei- nem Jahreskonzert in der Trauerhalle des Waldfriedhofs nicht ohne Grund gegeben. Zuversicht, Hoffnung und Lebensfreude sind besonders wichtig in Zeiten turbulenter politischer Ereignisse und gesellschaftlicher Veränderungen. So zogen sich diese Begriffe wie ein Leitfaden durch das Konzert.

Susanne Schlappner unterstrich bei der Begrüßung das Konzertmotto mit den Worten, das Musik eine Gabe Gottes sei, die Seele atmen lasse und eine positive Einstellung zum Leben beinhalte. Hans-Peter Stoll war musikalischer Leiter, wobei der Dirigent selbst mitspielte und nur gelegentlich mit sparsamen Gesten den Takt vorgab. Mit Haydns „Allegro con spirito“ und „Glaube, Liebe, Hoffnung“ von Manfred Staiger begann der musikalische Teil und die 14 Musiker mit Trompeten, Zugposaune, Tenorhörnern und einer Tuba zeigten von Anfang an ein harmonisches Zusammenspiel, wobei die hellklingenden Trompeten dominierten, während die Posaunen im Dialog kraftvoll unterstützten.

Zu den einzelnen Musikstücken trug jeweils ein Mitglied des Chores Gedanken zum musikalischen Thema vor. „Hinter allem Geschehen steht ein göttlicher Wille und Zuversicht ist das Vertrauen, das etwas Gutes passiert“, so der erläuternde Text zu den Stücken. „Das klingt so herrlich“ firmierte das nächste Musikstück.

Aus Mozarts „Zauberflöte“ hatte man Passagen rund um den Gesang von Papageno ausgewählt, entsprechend heiter und beschwingt wurde es vom Posaunenchor vorgetragen. Einen hohen Wiedererkennungswert hatte das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“. Schön das Wechselspiel von Trompeten und Posaunen, innerlich wird der eine oder andere mitgesungen haben.

Mit unterschiedlichem Charakter kamen Kirchenlieder zum Vortrag, ehe das Publikum zum Mitsingen aufgefordert wurde. Mit „Möge die Straße uns zusammen führen“ erklang ein populäres Kirchenlied, bei dem viele einstimmten. Zu einem Kanon variierte das Orchester den Schlusssatz.

Mit einem schwungvollen Merry-Bone-Rag und dem gemeinsam gespielten und gesungenen „Friede mit euch“ klang das Konzert aus, was natürlich erst nach zwei weiteren Zugaben wirklich zu Ende ging. Pfarrer Reinald Fuhr bedankte sich zum Schluss bei den Musikern mit den Worten: „Wenn wir nicht schon zuversichtlich waren, so sind wir es nach dem Konzert mit Sicherheit.“

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