Lampertheim

Jahreskonzert Katholischer Kirchenmusikverein (KKMV) erntet für seine „Rock Klassiker“ Riesenapplaus – und meistert alle Stimmungstests mit Bravour

Blasmusik und Rock – das passt!

Archivartikel

Lampertheim.Am Samstagabend platzte die Hans-Pfeiffer-Halle aus allen Nähten, denn der Katholische Kirchenmusikverein (KKMV) lud unter der musikalischen Leitung von Helmut Baumer zu seinem Jahreskonzert ein. Thema des Abends: „Rock Klassiker“. Passend dazu war die Halle mit Noten und Schallplatten an den Wänden dekoriert.

Erste Vorsitzende Birgit Steube eröffnete den Abend und begrüßte die Ehrengäste, zu denen auch der noch neue Lampertheimer Pfarrer Christian Rauch zählte und die Sonnenbotschafterin Saskia Wenz aus Bürstadt. Bevor das Programm startete, stand eine zentrale Frage jedoch im Raum: Blasmusik und Rock – passt das überhaupt? „Wir waren der Meinung: absolut“, betonte Steube mit einem Lachen und übergab das Mikrofon an Schlagzeuger und Vizedirigent Markus Niebler, der das Publikum mit Witz und Charme durch den Abend führte. „Sie dürfen klatschen, singen, jubeln, tanzen – alles, was sie wollen“, appellierte er an die Zuhörer. Bei einem Rockkonzert gehe es schließlich um Spaß und Freude.

Newcomer bestehen Feuertaufe

Nach einem ersten positiven Stimmungstest betraten die KKMV Newcomer die Bühne und spielten „Party Rock Anthem“ als erstes Stück. „Das ist ein idealer Opener“, meinte Niebler. Es folgte die Darbietung von Kelly Clarksons Titel „Stronger“ sowie dem Lied „All about that bass“ aus dem Jahr 2014. Obwohl bei den Newcomern Kinder, Jugendliche und Erwachsene musizieren, die erst seit kurzem in der Instrumentenausbildung sind, konnte die Gruppe mit ihrer Leistung überzeugen und das Publikum begeistern. Mit einem Queen-Medley und „We are the champions“ verabschiedeten sie sich von ihrem Publikum.

Das KKMV Orchester eröffnete seinen Auftritt gefühlvoll mit „I’d do anything for love“ und „A whiter shade of pale“. Mit einem fetzigen Deep-Purple-Medley, das unter anderem „Smoke on the water“ beinhaltete, ging es für das Publikum in die Pause.

Die zweite Hälfte des Konzerts startete nach einem abermals erfolgreichen Stimmungstest mit „Bohemian Rhapsody“, einem Stück, das viele verschiedene Musikanten vereint. Unterstützt wurde das Orchester dabei von Glenn Müller an der Gitarre. Der Moderator erklärte dazu: „Eine Gitarre darf bei einem Rockkonzert ja nicht fehlen.“ Außerdem sei bei einem solchen Konzert immer eine gute Mischung von Stücken von Bedeutung, weshalb das Orchester mit der Rockballade „Nothing’s gonna change my love for you“ fortfuhr, welche das Publikum besonders berührte. Dazu trug Michael Merly-Velez an der Trompete einiges bei. Etwas beschwingter ging es mit mehreren Songs von Toto weiter, bevor es durch „Wind of change“ wieder ruhiger in der Halle wurde.

Das Konzert endete mit dem großen Finale, einem Grönemeyer-Medley mit vielen bekannten Stücken wie „Männer“ und „Mambo“. Dazu gab es eine Überraschung für das Publikum. In der Pause konnten Lose ersteigert werden. Aus den Teilnehmern wurden für das letzte Lied drei Zuhörer ausgewählt, die den Auftritt aus den Reihen des Orchesters von der Bühne aus genießen durften. Mit tosendem Applaus und Standing Ovations wurden die Musiker belohnt und revanchierten sich dafür beim Publikum mit einer Zugabe, den Hits von Joe Cocker. Damit ging ein erfolgreiches Konzert zu Ende, und Moderator Markus Niebler konnte dem Publikum nur noch einen Rat mit auf den Heimweg geben: „Keep on rocking!“.

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