Lampertheim

Lessing-Gymnasium Jahrbuch 2019 ist erschienen

Blick in „alte Wirklichkeit“

Lampertheim.Zwar reicht die Tradition des Jahrbuchs am Lessing-Gymnasium Lampertheim (LGL) bis in die Mitte der 1990er Jahre zurück, doch unter so außergewöhnlichen Bedingungen wie in diesem Jahr musste es noch nie erscheinen. „Eigentlich war das Jahrbuch bereits Anfang März fertiggestellt und hätte in Druck gehen können“, erklärt Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur. Doch durch die Coronakrise und die dadurch bedingte Schulschließung verschob sich der Termin in den Juni. Doch nun ist das etwa 160 Seiten umfassende Jahrbuch erschienen.

Die aktuellen Schüler mussten es, wer wollte, vorbestellen, das Geld vorab überweisen und erhalten es am Ende der nächsten Woche mit den Zeugnissen. Externe oder Ehemalige können am Mittwoch, 1. Juli, von 9 bis 13 Uhr an einem Verkaufsstand in der Mensa des LGL ein Exemplar erwerben – ohne Vorbestellung. Besonders bequem kommen nur die diesjährigen Abiturienten an ein Exemplar: Der Förderverein des Gymnasiums hat beschlossen, ihnen das Jahrbuch zum Abschied zu schenken und per Post nach Hause zu schicken.

Rückblick wird zum Ausblick

„Dieses Jahrbuch ist geradezu zu einem historischen Dokument geworden, das für die alte Schulwirklichkeit mit all ihren Möglichkeiten steht“, erläutert die Schulleiterin. Gerade in der heutigen Zeit, in der Einschränkungen den Schulalltag bestimmen, erscheine ihr der Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres besonders wichtig und auch als hoffnungsvoller Ausblick auf das, was nach der Krise wieder möglich sein werde.

Das Jahrbuch bildet die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres am LGL ab und reicht vom Abitur über die Arbeit zahlreicher AGs und Projekte der Europaschule bis hin zu Konzerten, dem Schulfest und den Studienfahrten in der Oberstufe. Wie immer sind auch alle Klassen und Kurse mit Fotos im Jahrbuch vertreten.

Erstellt wurde das Jahrbuch von den Lehrern Sören Kielmann und Gerrit Stevens. Die vielen Fotos, welche die zahlreichen Artikel bereichern, stammen mehrheitlich von Robert Hörner, der seit vielen Jahren die Arbeit des Redaktionsteams unterstützt. Weimar-Ekdur dankte den zahlreichen Sponsoren, die es ermöglichten, dass das Jahrbuch seit vielen Jahren unverändert für fünf Euro angeboten werden kann. red

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