Lampertheim

Kommunalpolitik Uni Kaiserslautern erstellt Studie zur Zukunft des Bahnhofsumfelds / Ortsbeirat bespricht mehrere Hofheimer Themen

Bürger können mitmachen

Hofheim.Zu seiner letzten Sitzung in diesem Jahr traf sich am Mittwochabend der Ortsbeirat Hofheim im Bürgerhaus. Mitteilungen standen als erstes auf der Tagesordnung. Wie Ortsvorsteher Alexander Scholl mitteilte, soll am Wochenende 8./9. Dezember, auf dem Vorplatz des Bürgerhauses erstmals ein Hofheimer Weihnachtsmarkt stattfinden. Geplant ist weiterhin ein Adventskaffee am Sonntag, 9. Dezember, ab 13.30 Uhr im Bürgerhaus mit Programm, das die Hofheimer Vereine gestalten wollen.

Scholl teilte weiter mit, dass ein Student der Technischen Universität Kaiserslautern im Rahmen seiner Masterarbeit eine Studie mit dem Titel „Zukunft Bahnhofsumfeld“ erstellt. Über sogenannte Impulskarten können interessierte Bürger daran mitwirken und ihre Ideen und Vorschläge mitteilen. Diese liegen in verschiedenen Geschäften und bei der Verwaltungsaußenstelle aus. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, über die Homepage der Stadt Anregungen zu geben. Die Aktion läuft noch bis 14. Dezember.

Bürgermeister Gottfried Störmer informierte über Verschönerungsarbeiten im Ort. So seien von den Mitarbeitern der Technischen Betriebsdienste Blumenzwiebeln in großer Anzahl gesteckt worden. Im ehemaligen Rewe-Markt wolle eine sri-lankische Gemeinde ein Kulturzentrum gründen, in dem Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen stattfinden sollen. Das Gebäude werde äußerlich kaum verändert.

Auf die Frage, was denn mit der „Alten Schule“ in Hofheim passiert, hatte Störmer noch keine Antwort parat. Gespräche mit den verantwortlichen Kreisbehörden stünden noch aus. Den Vorschlag, für das Hofheimer Bürgerhaus einen verantwortlichen Hausmeister zu benennen, bewertet Störmer positiv. Die Stadt werde sich um eine Regelung bemühen, versprach er.

Wallverkürzung ist möglich

Die CDU-Fraktion hatte im Vorfeld der Sitzung zahlreiche Anfragen an den Magistrat gestellt (wir berichteten). Die Verkürzung des Walls an der Kreuzung Heinrichstraße/Falltorstraße/Karlsbader Straße um zehn Meter sei nun doch möglich, teilte der Bürgermeister mit. Der Bebauungsplan lasse das bei genauer Prüfung zu. Die Kosten würden mit Bepflanzung auf 16 000 Euro geschätzt, sofern der Abraum nicht belastet ist.

Für den Weg am Wattenheimer Bahnübergang, der in desolatem Zustand sei, werde eine Ausbesserung veranlasst. In der Erzberger Straße baut die Baugenossenschaft neu. Die CDU befürchtet, dass deswegen Teile des Spiel- und des Bolzplatzes wegfallen könnte. Da sich das Baugelände in Privatbesitz befindet, sei der Einfluss auf die Gestaltung gering, stellte Störmer fest und verwies auf die drei weitere in Hofheim vorhandenen Bolzplätze. Neue Spielplätze sehe er eher in Neubaugebieten wie den Rheinlüssen.

Hinsichtlich des Wunschs nach der Installation eines Verkehrsspiegels am Wattenheimer Weg, sagte Störmer eine entsprechende Prüfung zu. Für die häufige Beschädigung der Warntafeln hinsichtlich der Durchfahrtshöhe an der Unterführung Linden-/Heinrichstraße, die die CDU bemängelt hatte, gebe es verkehrstechnisch keine Abhilfe. Auch die Stadt sei es leid, diese dauernd reparieren zu müssen, meinte Störmer.

Die Sanierung des Feldwegs L-B-06 nach der Weschnitzsanierung war schon Thema etlicher Gespräche in den Gremien. Aus Kostengründen wurde eine Grundsanierung von der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt. Die Stadt stehe aber in der Verantwortung, mahnte der CDU-Ortsverband an. Störmer bestätigte, dass die Stadt für die Verkehrssicherheit des Weges zuständig ist: „Die Löcher werden zugemacht, wir werden in Zukunft jedes Jahr Ausbesserungsarbeiten vornehmen müssen.“

Weniger finanzieller Spielraum

Abschließend stellte Störmer dem Ortsbeirat den Entwurf des Haushaltsplans 2019 vor. Er prognostizierte sinkende Einnahmen bei steigenden Personalkosten. Der Spielraum für Investitionen werde enger. So müssten allein für den Bau eines gesetzlich vorgeschriebenen Rückhaltebeckens 2,8 Millionen Euro aufgewendet werden. Aus dem Entwurf las Störmer einige Titel vor, welche unmittelbar Hofheim betreffen würden. Der Ortsbeirat stimmte dem Entwurf einstimmig zu. Das letzte Wort hat aber noch die Stadtverordnetenversammlung.

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