Lampertheim

Jahreshauptversammlung Sängerkreis Bergstraße wählt neuen Vorstand / Heinz Ritsert als Vorsitzender bestätigt / Amt des Rechners und des Jugendsprechers vakant

„Chöre bereiten viele schöne Stunden“

Hüttenfeld.Wenn der Sängerkreis Bergstraße zu seiner Jahreshauptversammlung lädt, kann er sich des Interesses seiner Vereine sicher sein. Am Samstagabend sind jedoch besonders viele Mitglieder gekommen, da ein neuer Vorstand gewählt wurde. Gastgebender Verein war der MGV Sängerbund Hüttenfeld mit seinem Vorsitzenden Kurt Muntermann, der ins Bürgerhaus des Lampertheimer Stadtteils eingeladen hatte.

Bürgermeister Gottfried Störmer begrüßte die Gäste und dankte in einer kurzen Ansprache den Gesangvereinen, für die vielen schönen Stunden, die sie der Bevölkerung bereiteten. Natürlich gebe es wegen des Nachwuchsmangels heute bisweilen Probleme. Früher als der Vater den Sohn mit in die Singstunde genommen habe, sei dem Singen in Gemeinschaft noch höhere Bedeutung zugemessen worden, erklärte er. Aber in den Vereinen an der Bergstraße seien die Zeichen der Zeit erkannt worden und man habe sich mit mehr Flexibilität, neuer Literaturauswahl und andersartigen Singformationen den Herausforderungen erfolgreich gestellt. Neben Störmer waren auch die Landtagsabgeordneten Karin Hartmann (SPD) und Birgit Heitland (CDU) erschienen, die in ihren Grußworten ebenfalls ihre Wertschätzung gegenüber dem Kreisverband zum Ausdruck brachten.

Wichtige finanzielle Hilfe

Vor Beginn der offiziellen Tagesordnung stellte der Vorsitzende des MGV Sängerlust Hüttenfeld, Kurt Muntermann, zwei Chöre seines Vereins vor. Der Männerchor trug das Lied „Freiheit“ vor und brachte Kreisvorsitzendem Heinz Ritsert, der Geburtstag hatte, ein Ständchen. Der gemischte Chor ließ das Lied „Liebeskummer lohnt sich nicht“ erklingen.

In seinem Rechenschaftsbericht hob Ritsert das Engagement der Mit- glieder in den Vereinen hervor, dankte aber auch den politisch Verantwortlichen in Kreis und Gemeinden, die den Chören „hilfreich unter die Arme griffen“. Ritsert hob jedoch auch die erfolgreiche Arbeit der Dirigenten hervor und lobte die vielen Konzerte der Gesangvereine.

Die Homepage des Sängerkreises beurteilte Ritsert positiv und bat um weitere Anregungen. Im Vorstand werde es künftig keine Frauenbeauftragte mehr geben, kündigte er des Weiteren an. Der hohe Frauenanteil in den Chören mache diese Funktion entbehrlich. Mit der Bitte um rechtzeitige Information der Ver- eine über bevorstehende Konzerte, beendete er seinen Rechenschaftsbericht.

Aus gesundheitlichen Gründen verhindert war Rechner Thomas Schröder, welcher auch für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Als Zeichen der Anerkennung für dessen langjährige Mitarbeit, die 1995 begann, wählte die Versammlung Schröder zum Ehrenmitglied des Sängerkreises.

Ritsert verlas den Kassenbericht: Der Sängerkreis steht auf gesunden Füßen. Die Kassenprüfer Holger Schneibel und Rainer Müller bestätigten die saubere Kassenführung, Holger Schneibel beantragte die Entlastung des Vorstands, welche einstimmig erfolgte.

Die Wahlen zum Vorstand verliefen überwiegend problemlos. Heinz Ritsert wurde einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt, ihn vertritt Inge Gölz. Schriftführer wurde Jan Metzger. Das Amt des Rechners bleibt zunächst vakant – Ritsert hofft auf eine Personallösung im Laufe des Jahres. Auch die Funktion des Jugendsprechers bleibt momentan unbesetzt. Die Wahl der Beisitzer und Kassenprüfer verlief erfolgreich.

Anträge lagen der Versammlung nicht vor, so dass Ritsert am Ende der Veranstaltung nur noch einige organisatorische Fragen beantwortete.

Beispielsweise kündigte er die Jubilarfeier an, welche am Sonntag, 24. März, in Grasellenbach stattfindet.

Abschließend stand die Ehrung langjähriger Vorstände auf dem Programm sowie die Verabschiedung der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder aus dem Kreisvorstand. Den langjährigen Vorständen wurden Urkunden überreicht, die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder bekamen Blumen.

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