Lampertheim

Jugend forscht LGL-Schüler gewinnt Hessen-Entscheid

Christ eine Runde weiter

Darmstadt/Lampertheim.Die Sieger im hessischen Landeswettbewerb von „Jugend forscht“ wurden jetzt beim Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gekürt. Damit haben sich 14 Jungforscher für das Bundesfinale Ende Mai qualifiziert, das ebenfalls bei Merck in Darmstadt stattfindet. Der 17-jährige Robin Christ vom Lessing-Gymnasium Lampertheim (LGL) ist der Gewinner im Fachgebiet Mathe/Informatik. Er überzeugte die Jury, wie schon im Vorentscheid auf regionaler Ebene, mit einem selbst gebauten Lautsprecher. Um den Lautsprecherbau zu beschleunigen, hat der Schüler einen Algorithmus zur Lösung der Helmholtz-Gleichung nach der sogenannten Randelementmethode entwickelt. Diesen nutzt er zur Simulation von Schallwellen im dreidimensionalen Raum. Um auch aufwändige Simulationen für große Lautsprecher zu bewerkstelligen, passte er seinen Algorithmus an, um ihn auf einem Rechencluster auszuführen.

Christ war einer von 76 Nachwuchswissenschaftlern aus Hessen, die zwei Tage lang in sieben Fachgebieten ihre 39 Projekte einer Fachjury und der Öffentlichkeit präsentierten. Die Gewinner wurden mit Geld- und Sachpreisen sowie Praktika bei Unternehmen und wissenschaftlichen Instituten belohnt. Matthias Bürk, Leiter des Merck-Standortes, zeichnete die Sieger aus und gratulierte ihnen: „Wir bei Merck leben wissenschaftliche Neugier und Forscherdrang. Sie sind es, die uns antreiben, Antworten auf drängende Fragen zu finden und neue Technologien zu entwickeln.“ red

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