Lampertheim

Cleverer ZAKB

Zum Bericht „Klingler: Unglücklich gelaufen“ im SHM vom 8. Februar. Darin ging es um die Erhöhung der Abfallgebühren durch den Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB).

Begonnen hat alles vor Jahren mit der Erhöhung der Grundsteuer, kurz danach hat man auch die Hundesteuer angehoben, jetzt verschafft uns, den Hauseigentümern, der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) große Freude, indem er im zweiten Jahr bereits die Gebühren um 20 Prozent erhöht und – clever! – noch die Zusatzleerungen für 2019 gleich mit hineinrechnet. Mit „unglücklich gelaufen“ hat das nichts zu tun. Vielmehr verschafft man sich somit durch seine Kundschaft für 2019 ganz locker ein zinsloses Darlehen in Millionenhöhe.

Trotz Satzung und der dazugehörigen Gebührenordnung hat der Bürger keinen Vertrag mit dem ZAKB. Den hat vielmehr der ZAKB mit der Stadt Lampertheim. Folglich können auch die Vorausberechnungen der Beiträge nur das berechnen, was der ZAKB standardmäßig im Paket anbietet. Zusatzleistungen sind, wie der Name auch sagt, zusätzlich und können deshalb auch nur zusätzlich danach erhoben werden.

Der ZAKB ist weder ein Strom- noch ein Energieanbieter, mit dem der Bürger Verträge unterhält, noch kann man die Gebühren des ZAKB mit den Wassergebühren jedes Haushaltes vergleichen, der durch sein Eigenheim dieser Gemeinde verpflichtende Wassergebühren zu zahlen hat. Dort wird Mehrverbrauch fürs Folgejahr zu den neuen Gebühren hineingerechnet, dort gibt es auch Guthaben am Ende des Jahres.

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