Lampertheim

Pandemie Mehrere Klassen in Quarantäne / Lob für Behörden

Corona-Fälle an Schulen und Kitas

Archivartikel

Lampertheim/Hofheim.Mit Fortdauer der Pandemie sind immer mehr Schulen und Kitas von Corona-Fällen betroffen. So vermeldete der Kreis Bergstraße am Montagabend (wie bereits kurz berichtet) auch erstmals Infektionen an der Pestalozzischule, an der Nibelungenschule in Hofheim sowie in einer Lampertheimer Kita. Die beiden Schulen bestätigten auf Anfrage unserer Redaktion jeweils einen Covid-19-Fall.

Laut Christian Pfeiffer, Pressesprecher der Stadt Lampertheim, seien der Verwaltung momentan Fälle in der katholischen Kita Mariä Verkündigung und in der Kita Farbenfroh bekannt. Beide Einrichtungen sind in nichtkommunaler Trägerschaft. Derzeit gebe es Teilschließungen der betroffenen Gruppen. „Alle Kitas unternehmen im Betreuungsalltag große Anstrengungen, die Auswirkungen bei positiven Fällen gering zu halten“, erklärte Pfeiffer. Bei den genannten Kitas selbst war am Dienstag niemand für eine Auskunft erreichbar.

An der Pestalozzischule ist ein Kind aus dem zweiten Schuljahr positiv getestet worden. Das teilte Schulleiterin Michaela Ohse-Beck dieser Redaktion auf Anfrage mit. Sie habe davon am Samstag erfahren und am selben Tag Eltern und Lehrer der betroffenen Klasse informiert. Die Kinder und deren Lehrkräfte befänden sich seitdem zu Hause und seien oder würden noch auf Corona getestet. Die Betreuung seitens des Gesundheitsamts bezeichnete die Rektorin als „sehr gut“. Falls keine neuen positiven Testergebnisse hinzukämen, sei ab nächster Woche „eine Rückkehr zur Normalität möglich“, gab sich Ohse-Beck vorsichtig optimistisch. Der Unterricht für die übrigen Klassen finde aktuell planmäßig statt. Es falle nichts aus.

Auch an der Hofheimer Nibelungenschule gibt es seit dem Wochenende einen Corona-Fall. Darüber hatte die Schulleitung umgehend per Elternbrief und auf ihrer Homepage informiert. In welchem Jahrgang und ob es sich um ein Kind oder eine Lehrkraft handelt, dazu wollte sich Schulleiterin Cornelia Kerkhecker jedoch nicht äußern. Vorsichtshalber hatte sie am Wochenende die Jahrgänge drei, vier und sieben angewiesen, bis Mittwoch, 4. November, zu Hause zu bleiben. Kerkhecker lobte ebenso wie ihre Kollegin von der Pestalozzischule das „strukturierte Vorgehen“ des Gesundheitsamts und die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulelternbeirat und Behördeneine beruhigende Erfahrung in unruhigen Zeiten. –lex

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