Lampertheim

Aktionstag Der 16. Juni steht im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements am Naturschutzgebiet

Der Lampertheimer Altrhein lebt

Lampertheim.Die Schönheiten und Möglichkeiten des Altrheins sowie des Naturschutzgebietes Biedensand bewusst zu machen: Das ist die Absicht der Anlieger. Bei einem Aktionstag am Sonntag, 16. Juni, 11 Uhr, unter dem Motto „Lebendiger Altrhein“ soll bürgerschaftliches Engagement ohne Politik und Proteste demonstriert werden. Die Veranstalter hoffen dabei auch auf überregionales Interesse.

Hoher Stellenwert

Uli Schneider vom Bootsclub Lampertheim, Werner Reuters vom Fährverein Nibelungenland und An- drea Hartkorn vom Naturschutzbund sowie der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Gottfried Störmer, betonten beim Pressegespräch, der Altrhein sei für die Lampertheimer identitätsstiftend und genieße in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert. Störmer wird das Fest von einem Schiff aus eröffnen.

Vom Parkplatz „Alter Hafen“ bis zum Wassersportverein reicht die Festmeile auf dem Damm. Eingeschlossen sind Events auf dem Wasser. So reicht das Angebot vom Schlauchbootfahren oder dem „Standing Paddeln“ bis hin zu Ausstellungen oder Informationen auf der Festmeile. Auch das Stadtmarketing ist mit einer Ausstellung im „Fährhaus“ vertreten und eine Freiluftküche sowie der Oldtimerclub wollen zum Aktionstag beitragen. Die Musiker-Initiative Lampertheim (MIL) will bei einem „Walking Act“ entlang der Festmeile für Unterhaltung sorgen wird.

Ein Höhepunkt wird der Bootskorso zu Beginn sein, der von einem Nachbau eines Wikinger-Schiffs angeführt wird. Das Schiff kommt aus Lorsch, die Ruderer aus Worms. Daran schließen sich alle Ruder-und Paddelboote an, den Schluss bilden die Motorboote des Boots-Club. Es sei bemerkenswert, wie groß das Interesse der Anrainer an einer aktiven Teilnahme sei, bemerkt Reuter in dem Zusammenhang.

So habe sich jetzt auch die Kita Schwalbennest als Teilnehmer angesagt. Ein Figurentheater aus Mannheim wolle von 11 bis 12 Uhr am Fährhaus die Gäste unterhalten. Uli Schneider betonte, dass es keine Konkurrenz zwischen den Nutzern des Altrheins gebe. „Wir ziehen alle an einen Strang“, meint der Vorsitzende des Bootsclubs. Alle teilten das Interesse an einer ausreichenden Wassertiefe. Zusätzlich finden auf dem Altrhein die Süddeutschen Meisterschaften im Kanu-Polo statt.

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