Lampertheim

VfB Lampertheim Soma scheitert bei Altherren-Turnier erst im Finale

Derbys sorgen für Emotionen

Lampertheim.Die Organisatoren des vom VfB alljährlich ausgerichteten Fußballturniers für die Alten Herren konnten aufatmen. Nachdem 2018 gleich drei Mannschaften direkt am Spieltag ihr Kommen abgesagt hatten und man deshalb aus der Not geboren einen verkürzten Jeder-gegen-jeden-Wettbewerb spielen musste, blieb ein solches Desaster diesmal aus.

Bei der 30. Auflage hatten zwölf Teams aus drei Bundesländern gemeldet und alle erschienen, was für die Teilnehmer bedeutete, dass in drei Gruppen à vier Mannschaften zuerst die Gruppenbesten und dann in einer K.o.-Runde die Turniersieger gesucht wurden. Ansonsten blieb der Modus unverändert: Vier Feldspieler und ein Torwart tummelten sich auf dem Feld, die Spielzeit betrug zwölf Minuten. Wie jedes Mal hatte die Veranstaltung jede Menge Lokalkolorit zu bieten, waren doch zwei Lampertheimer und zwei Bürstädter Formationen am Start und damit einige emotionale Derbys zu erwarten. Auch die fußballerische Qualität überzeugte voll und ganz. Schnelles Kurzpassspiel und zahlreiche Torszenen unterhielten die Zuschauer prächtig, wer einer Erfrischung bedurfte, der fand im Foyer heiße und kalte Stärkungen.

Für die Spargelstädter begann das Geschehen optimal. Der VfB startete mit einem 3:0 gegen die SG Pfiffligheim/Pfeddersheim nach Wunsch und Partie zwei gegen den SC Blumenau endete gar 4:0 für die Grün-Weißen. Das für das Weiterkommen somit bedeutungslos gewordene dritte Spiel verlor man gegen Olympia Lorsch mit 1:4. Für die Sondermannschaft des Turnvereins lief es ähnlich gut.

Gegen die SG Mannheim konnte ein 2:0 erzielt werden, mit dem gleichen Resultat besiegten die Turner dann auch den FFC Ludwigshafen. Als die dritte Begegnung gegen die Wormser der SG Wonnegau torlos endete, war der Einzug ins Viertelfinale ohne Niederlage perfekt. Für den VfB bedeutete die Runde der letzten Acht gleichzeitig den Abschied aus dem Turnier, mit 0:1 unterlagen die Gastgeber der SG Bürstadt Bobstadt. Die Soma zog weiterhin auf beeindruckende Weise ihre Bahnen und schickte hier die Fortuna aus Edingen mit 2:0 nach Hause. Im Halbfinale ließ man sich vom TV Lorsch ebenso wenig beeindrucken, ein 1:0 brachte den Einzug ins Endspiel. Dort wartete mit der Lorscher Olympia ein harter Gegner. Trotz vieler Chancen musste das Sieben-Meter-Schießen über den Turniersieg entscheiden. Das glückliche Ende hatten dabei die Lorscher für sich. Nach einem 4:3 über die Sondermannschaft nahmen sie den Siegerpokal 2019 mit nach Hause. jkl

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