Lampertheim

Die Schilder müssen weg

Zum Bericht „Konflikt lösen im Ahornweg“ vom 16. Februar.

Die Halteverbotsschilder, die die Stadt Lampertheim im Kurvenbereich des Ahornweges aufgestellt hat, beeinträchtigen die betroffenen Anwohner. Und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen schränken sie die Parkmöglichkeiten sowohl der Anwohner wie auch der Besucher ein.

Sie verunstalten zum anderen in unerträglichem Maße das Straßenbild. Hier wurde ein Zustand geschaffen, der für die betroffenen Bürger – vorsichtig ausgedrückt – ein echtes Ärgernis darstellt. An der unguten und rechtswidrigen Verkehrssituation hat sich dadurch, dass auf der einen Fahrbahnseite nun nicht mehr geparkt werden darf, allerdings nichts geändert.

Die Linienbusse, die sich hier um zwei enge Rechtskurven winden, benutzen auf ihrem Weg einen großen Teil der linken Fahrbahnseite und verstoßen dabei permanent gegen das Rechtsfahrgebot. Oder sie beanspruchen mit der Karosserie beim Abbiegen auch den Gehweg. Die Gefährdung von Fußgängern und Anwohnern, die vor dem Haus Gartenarbeiten verrichten, wird in Kauf genommen.

Die Verkehrszeichen wurden aufgestellt, ohne vorher mit den Anwohnern nach einer akzeptablen Lösung zu suchen. Eine hilflose Aktion der Verwaltung auf die Beschwerden der betroffenen Neuschlösser Bürger hin. Die Halteverbotsschilder müssen weg.

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