Lampertheim

Handball Trainer des TV Lampertheim II befürchtet lange Pause

Diesterweg skeptisch

Archivartikel

Lampertheim.Mit einer Portion Galgenhumor blickt Stefan Diesterweg, Trainer des Handball-B-Ligisten TV Lampertheim II, auf die aktuelle Situation: „Vielleicht sollten wir eine Sommerrunde im Freien spielen.“ Damit drückt der Übungsleiter seine Skepsis aus, dass die Handball-Saison nach dem derzeitigen Sportverbot und der Schließung der Sportstätten nach der Weihnachtspause wieder Fahrt aufnehmen könnte.

Keine „Hausaufgaben“

„Ich glaube es eigentlich derzeit nicht. Der ganze Teamsport im Amateurbereich ist im Moment ein Lotteriespiel. Das wird sich sicherlich noch bis März, April hinziehen. Dann wird man wieder mehr draußen machen können und es wird besser“, blickt Diesterweg voraus. Seine Spieler sollen sich individuell fit halten, besondere „Hausaufgaben“ hat der Trainer nicht verteilt. „Die Motivation hat in den letzten Wochen schon deutlich gelitten“, gibt der Lampertheimer zu. Erst hatte man sich auf einen Saisonstart am 12. September vorbereitet, dann auf den 18. Oktober, jetzt liegt der gesamte Amateurhandball in Hessen erstmal bis Ende Dezember auf Eis. „Das sind schon immer wieder Nackenschläge“, so Diesterweg. Natürlich gehe die Gesundheit vor und die aktuelle Situation sei extrem schwierig, „aber es wäre schon schön, wenn wir bald wieder zusammen trainieren könnten. Das würde uns alle freuen.“ Denn dann, davon ist der Trainer überzeugt, würde auch die Motivation ganz schnell einen Schub erhalten: „Spätestens wenn wir zum Aufwärmen kicken, wären alle voll dabei.“ me

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