Lampertheim

Diskussion beunruhigt

Zum Thema „Verwaltung will keine Glaubensdiskussion führen“

Mit Interesse habe ich den Artikel von Uwe Rauschelbach „Verwaltung will keine Glaubensdiskussion führen“ vom 19. Juni gelesen. Die Einstellung der Stadtverwaltung unter Bürgermeister Störmer verwundert schon sehr. Mit Beunruhigung empfinde ich die Aussage, die Verwaltung möchte keine „Glaubensdisskussion“ führen und sich nach fachlichen und rechtlichen Gesichtspunkten orientieren.

Wo Fachleute unsicher sind, dringenden Forschungsbedarf sehen und mit einer Vervielfachung der Transportkapazitäten, Zusatzbeseilungen und Masten-Erhöhungen zu Lasten der Anlieger zu rechnen ist, muss das Vorsorgeprinzip gelten und alle im Prozess Beteiligten das tun, wofür sie gewählt wurden: Verantwortung übernehmen!

Risiken dementieller oder psychischer Erkrankungen oder erhöhter Leukämieraten bei Kindern sollten Anlass genug sein, eine Verschwenkung der Stromtrasse zu unterstützen. Mein Appell an alle Verantwortlichen: Bitte unterstützen Sie den Beschluss des SEBA und der Interessengemeinschaft „Wir stehen unter Strom für Lampertheim“ für eine größtmögliche Trassen-Verschwenkung zu den Wohnbebauungen in Lampertheim.

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional