Lampertheim

Fahrgastbeirat Wünsche und Zukunftsanforderungen

E-Mobilität im Busverkehr

Archivartikel

Lampertheim.Der Fahrgastbeirat Lampertheim geht davon aus, dass die Fortschreibung des Nahverkehrsplans für die Zeit bis 2023 noch in diesem Jahr beschlossen wird. Das sagte die Vorsitzende des Fahrgastbeirats, Lara Strubel, im Sozialsausschuss der Stadt.

Weit oben auf der Agenda des Gremiums steht eine regelmäßige Busverbindung nach Heppenheim, da das derzeitige Angebot von Lampertheim bis zum Kreiskrankenhaus in Heppenheim nur zweimal täglich über einen vorherigen Anruf möglich ist. Wünschenswert wäre nach Angaben von Strubel auch eine regelmäßig verkehrende Busverbindung zum Knotenpunkt Mannheim-Sandhofen. „Außerdem sehen wir die Notwendigkeit, E-Mobilität und weitere neue Technologien im Öffentlichen Nahverkehr einzusetzen“, fügte die Vorsitzende des Gremiums hinzu.

Schulbusse auch später

Weiterhin hätten die bisherigen Diskussionen in Lampertheim ergeben, dass Schulbusse auch noch am späten Nachmittag – also nach der elften Schulstunde um 17.15 Uhr – vom Schulzentrum West in Lampertheim nach Biblis, Wattenheim und Nordheim beziehungsweise nach Bürstadt und Bobstadt fahren sollten. Aktuell fahre um diese Zeit kein Schulbus, aber für immer mehr Schüler ende erst um diese Zeit der Unterricht.

Der Lampertheimer Fahrgastbeirat ist bisher der einzige kommunale, für den Landkreis Bergstraße gibt es ebenfalls ein solches Gremium, das sich kreisweit für die Belange der Nahverkehrsnutzer einsetzt. Ziel ist es, den Nahverkehr attraktiver zu machen und mehr Komfort für alle Nutzer zu bieten. Dazu gehöre auch eine bessere Vernetzung der Riedgemeinden über die Buslinie, wie Lara Strubel deutlich machte. wol

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