Lampertheim

Polizei Gute Resonanz auf Codierung von Fahrrädern

Eine Nummer, die Langfinger abschreckt

Lampertheim.Die jüngste Codieraktion der Polizei erfreute sich guter Resonanz. In der Florianstraße standen sechs Mitarbeiter des Freiwilligen Polizeidienstes unter der Leitung von Polizeioberkommissar Dirk Neumann bereit. Die Radler hatten zuvor einen Termin für die etwa zehnminütige Prozedur vereinbart.

Zuerst musste der Kaufnachweis erbracht werden, danach und gab man seine persönlichen Daten an, die darüber bestimmen, wie der 16-stellige Code aussieht. Darin finden sich der Kreis, die Gemeinde, die Hausadresse und die Initialen des Besitzers wieder. Sechs Mal im Jahr bietet die Lampertheimer Polizeistation diesen Service an, der für die Bürger kostenlos ist, in der Regel schaffen die Helfer um Neumann bis 17 Uhr etwa 40 Fahrräder. „Wir haben auf diese Art und Weise schon öfter Fundfahrräder zuordnen können“, informierte Neumann. Außerdem sei auch die Abschreckung potenzieller Langfinger nicht von der Hand zu weisen.

Dabei werden nicht nur Fahrräder mit dieser hilfreichen Gravur in den Rahmen versehen. „Wir hatten schon Fahrradanhänger oder -träger, ein Kettcar und sogar Rollatoren“, sagte Annegret Fettel vom Freiwilligen Polizeidienst. Aufgrund der immensen Kosten gebe es seit Jahren einen Trend zu beobachten: Drei Viertel der zur Codierung angemeldeten Räder waren E-Bikes. jkl

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