Lampertheim

Lessing-Gymnasium Großer Andrang am Tag der offenen Tür

Entdeckungsreise durch die Schule

LAMPERTHEIM.Während gerade erst das zweite Halbjahr begonnen hat, laufen bei Viertklässlern schon die Vorbereitungen für den Sprung auf die weiterführende Schule. Das Lessing-Gymnasium Lampertheim (LGL) hat deshalb am Samstag seine Tore für künftige Sextaner, Eltern und Interessierte geöffnet. Die Europaschule zeigte nicht nur ihre Räumlichkeiten, sondern gewährte mit Experimenten und Vorführungen auch Einblicke in das Angebot und die Arbeitsweise der verschiedenen Fachschaften.

In der Aula begrüßte Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur die Besucher – wegen des großen Andrangs in zwei Durchgängen. Lange Vorträge oder Präsentationen gehören beim Tag der offenen Tür aber schon lange der Vergangenheit an. Das Gymnasium setzt stattdessen darauf, potenzielle Neuankömmlinge die Schule selbst aktiv entdecken zu lassen. Über die Schwerpunkte – das LGL ist offiziell anerkannte MINT- und Europaschule und hat sich außerdem Musik, Sport und Begabtenförderung auf die Fahnen geschrieben – hat die Schule ohnehin schon beim vorgelagerten Elterninformationsabend aufgeklärt. „Heute wollen wir die Informationen mit Leben füllen“, erklärte Weimar-Ekdur.

Mit Vielfalt überzeugen

Schüler- und Lehrerschaft versuchten dabei, nicht nur mit fachlicher Kompetenz und Vielfalt zu überzeugen, sondern auch mit dem vielbeschworenen „Geist des LGL“. Mit den Worten „Lernt die Atmosphäre des LGL kennen!“ schickte die Direktorin die künftigen Sextaner auf eine anderthalbstündige Rallye. Unter dem Motto „Forschen, Entdecken und mit Freude lernen“ wanderten die jungen Gäste in Kleingruppen mit Patenschülern durch die Einrichtung. An elf Stationen quer durch die Fachschaften durften die Kinder bei Experimenten und Spielen mitmachen und Stempel sammeln. So mussten die Viertklässler im MINT-Trakt stärke- und fetthaltige Lebensmittel erkennen, die Oberflächenspannung von Milch testen und Münzen überm Bunsenbrenner vergolden. Auch in den Gesellschaftswissenschaften, den Fremdsprachen sowie den Förder- und Betreuungsangeboten erwarteten die Kinder Mitmachangebote.

Eltern und Geschwister durften die Schule derweil auf eigene Faust oder bei Führungen mit Lehrern erkunden. Dabei gab es noch viel mehr als nur die elf Stationen zu besichtigen. Die Schulleitung beantwortete an einem eigenen Stand drängende Fragen der Eltern – etwa zum Neubau der Schule. Zum Abschluss der Veranstaltung trafen sich alle beim Sport in der Altrheinhalle. ksm

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