Lampertheim

Handball-Bezirksoberliga Lampertheimer kommen gegen Tabellenvorletzten nicht über ein 28:28 hinaus

Erfelden lässt TVL verzweifeln

Archivartikel

Lampertheim.Wieder einmal hat der TV Lampertheim gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller einen Punkt liegengelassen. Gegen den Vorletzten ESG Erfelden kamen die Bezirksoberliga-Handballer aus der Spargelstadt nicht über ein 28:28 (12:12)-Remis hinaus. Doch anders als bei der 27:28-Niederlage bei Schlusslicht Roßdorf Mitte Dezember, hielt sich der Frust bei TVL-Trainer Achim Schmied dieses Mal in Grenzen. „Natürlich ist es unser Anspruch, gegen solche Mannschaften zu gewinnen, aber ich muss Erfelden ein Lob aussprechen. Sie haben das hier richtig gut gemacht. Das ändert aber auch nichts daran, dass wir nicht gut waren und zu fehlerbehaftet agiert haben.“

Die Gäste machten den Lampertheimern mit ihrer Härte das Leben schwer. „Wir haben uns aus dem Tritt bringen lassen“, gibt Schmied zu. So entwickelte sich eine offene Partie, in der Lampertheim aber im ersten Abschnitt noch meist vorlegte. Das lag in erster Linie an einem überragenden Frederik Saul im Tor, der nach seinen Paraden mustergültige Konter einleitete. Doch schon zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass den Spargelstädtern gegen die defensive 6:0-Deckung der Gäste wenig einfiel: „Wir sind zu wenig in die Tiefe gegangen und wenn wir uns einmal eine Chance erspielten, waren wir auch noch im Abschluss nachlässig“, haderte der Trainer.

Im zweiten Abschnitt rächte sich dies: Nach dem 22:20 (44.) bekam Lampertheim zunehmend Probleme, Erfelden nutzte seine Möglichkeiten und drehte das Resultat zum 24:23 (50.). Es blieb jedoch spannend: Letztmals legte der TVL beim 28:27 in der Schlussminute vor: Schmied hatte erneut einen siebten Feldspieler gebracht, in Überzahl traf Routinier Matthias Zielonka.

Strafwurf bringt Remis

Doch Erfelden reagierte schnell, spielte druckvoll nach vorn und Tizian Karb versuchte dies mit einem Foulspiel zu unterbinden. „Das war nichts Schlimmes und weit weg von einer Torchance“, so Schmied. Dennoch sah Karb die Rote Karte und die Unparteiischen entschieden überdies auf Strafwurf für Erfelden. „Leider regelkonform, wenn das in den letzten 30 Sekunden passiert“, wie der Trainer zugab. Die Gäste verwandelten zum 28:28-Endstand, da auch ein letzter Freiwurf verpuffte.

TVL-Tore: Karb (6), Eschenauer (5), Pfendler (4), Glanzner, Fröhlich (je 3), Nieter (3/2), Zielonka (2), Deissler, Gaebler (je 1). me

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