Lampertheim

Jubelkommunion Katholiken feiern in der Kirche Mariä Verkündigung / Pfarrer Fleckenstein würdigt Treue zum Glauben

Erinnerungen werden wach

Archivartikel

Lampertheim.Zwischen 25 und 85 Jahren sind vergangen, seit sie zum ersten Mal ihre Heilige Kommunion empfangen haben. Dieses Ereignis ist im Leben jedes Katholiken ein besonderes – und so wurden beim feierlichen Einzug in die Kirche Mariä Verkündigung manche Erinnerungen wach. Die Katholische Kirchenmusik unter der Leitung von Martina Biehl vertiefte mit ihrer Begleitung zu Beginn den festlichen Charakter des Gottesdienstes, die Gemeinde sang „Großer Gott wir loben dich“.

Die ersten Bankreihen waren reserviert für die Jubelkommunikanten. Pfarrer Patrick Fleckenstein begrüßte sie und würdigte, dass sie so lange dem Glauben die Treue gehalten haben. In seiner Predigt stellte Fleckenstein die Freundschaft der Menschen untereinander und die Liebe zu Gott in den Mittelpunkt.

Dass sich die Jünger untereinander so lieben sollten, wie Gott seinen Sohn liebe, sei eine der wichtigsten Lehren Jesu Christi, erklärte Fleckenstein. Denn Freundschaft stelle eine essenzielle Grundlage für das friedliche Zusammenleben dar. Freundschaft beruhe auf Gegenseitigkeit und wer Jesus zum Freund habe, habe auch Gott zum Freund, wandte der Pfarrer sich an die Jubilare.

Umtrunk im Jugendheim

Anschließend bat er sie zum Empfang der Heiligen Kommunion in den Altarraum. Die Kirchenmusik und Maria Karb an der Orgel untermalten das Geschehen mit „Dona nobis pacem“ und „Deep River“.

Abschließend lud Fleckenstein die Jubilare und die Gemeindemitglieder zu einem Umtrunk ins Jugendheim. Eine der Feiernden dort war Hildegard Koch, deren Erstkommunion vor 65 Jahren stattfand. Wesentlich schlichter sei es bei dem Fest damals zugegangen, erinnerte sie sich.

In der Kirche St. Andreas habe sie die Kommunion erstmals empfangen, im Unterricht sei zuvor fleißig gebüffelt worden. Alle Strophen des Liedes „Deinem Heiland, deinem Lehrer…“ hätten die Kommunionkinder damals auswendig lernen müssen. Daran und an den Tag ihrer Erstkommunion müsse sie immer denken, wenn sie das Lied höre. Über Geschenke und kleine Aufmerksamkeiten habe man sich damals auch gefreut, erinnerte sich die Jubilarin. sto

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