Lampertheim

Handball-Bezirksoberliga 31:29 über SG Arheilgen

Erleichterung beim TVL nach holprigem Auftritt

Lampertheim.„Das war handballerisch nicht überragend“, fand Achim Schmied, Trainer des Handball-Bezirksoberligisten TV Lampertheim. Aber darauf kam es im Heimspiel gegen die SG Arheilgen auch nicht an. Das Wichtigste waren die Punkte – und die holten sich die Spargelstädter mit dem 31:29 (16:15)-Erfolg. „Die ersten 15 Minuten und die letzten zwölf waren gut, dazwischen hat es schon ziemlich geholpert“, so Schmied.

Dabei nahm der TVL-Coach den Einbruch nach einer guten Viertelstunde und einer 9:6-Führung auch auf seine Kappe: „Arheilgen kam mit unserer offensiven Deckung wie erwartet nicht zurecht. Dann habe ich aber angefangen durchzuwechseln und dadurch kam es zu einem erheblichen Bruch, den ich so nicht erwartet hatte“, erklärte Schmied. Nach und nach versuchte er gegenzusteuern, aber der Schwung der Anfangsphase und die Stabilität waren dahin.

Fröhlich mit starker Leistung

Kurz vor der Pause egalisierte Arheilgen zum 15:15, ehe Routinier Michael Redig noch das 16:15 nachlegte. Aber auch die Halbzeitführung änderte nichts an Schmieds Erkenntnis: „Wir haben zu viele Gegentreffer kassiert, zu viele technische Fehler fabriziert und insgesamt zu zerfahren agiert.“

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste binnen drei Minuten sogar eine 18:16-Führung vor, doch allmählich stabilisierte sich die TVL-Deckung wieder, während im Angriff noch vieles Stückwerk blieb. Beim Stande von 22:25 (47.) nahm Schmied noch einmal eine Auszeit und fand dabei scheinbar die richtigen Worte. Binnen zwei Minuten gelang der 25:25-Ausgleich, immer wieder setzte Lampertheim nun auf den siebten Feldspieler. Aber es dauerte bis zur 58. Minute, ehe Michael Redig seine Mannschaft wieder in Führung brachte. Benjamin Eschenauer per Siebenmeter und der starke A-Jugendliche Justus Fröhlich von der Linksaußenposition machten schließlich beim 31:28 90 Sekunden vor dem Ende den Sack endgültig zu.

„Einen Schönheitspreis gab es nicht zu gewinnen, aber das war gegen diesen unbequemen Gegner auch nicht zu erwarten“, war Schmied sichtlich erleichtert, dass die Punkte in Lampertheim blieben: „Ich denke, unter dem Strich war es auch verdient.“

TVL-Tore: Fröhlich (7), Redig (6), Eschenauer (5/1), Karb, Glanzner, Deissler, Nieter (je 2), Zielonka (2/1), Gaebler, Emmerich (je 1). me

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