Lampertheim

Evangelische Lukasgemeinde Defibrillator gespendet

Erste Hilfe in der Domkirche

Archivartikel

Lampertheim.Die Domkirche der Evangelischen Lukasgemeinde ist auch Schauplatz kultureller Veranstaltungen. Die Besucherzahlen sind meist hoch. Deshalb stellte sich die Gemeinde die Frage: Wie kann Erste Hilfe aussehen, wenn ein Besucher gesundheitliche Probleme bekommt? Ein erstes Hilfsmittel kann ein Defibrillator bei Herzproblemen sein. Dr. Walter Seelinger hatte anlässlich seiner Goldenen Konfirmation die Idee, der Gemeinde einen solchen Lebensretter zu spenden.

Bei einem Treffen des Fördervereins in der Domkirche, vertreten durch den Vorsitzenden Herbert Eichenauer und seinen Stellvertreter Rudolf Steffan, nahmen Pfarrerin Sabine Sauerwein und Pfarrer Sven Behnke das neue Gerät entgegen. Herbert Eichenauer dankte Seelinger für dessen Engagement. Das Gerät ist über 1000 Euro wert.

Dank an Walter Seelinger

Es sei nicht die erste Spende von Walter Seelinger. Auch Pfarrerin Sabine Sauerwein zeigte sich erfreut über die Spende. Sie meinte jedoch: „Ich hoffe, dass der Defibrillator nie zum Einsatz kommt, aber es ist gut, wenn man so etwas in Bereitschaft hat.“ Walter Seelinger betonte bei der Übergabe die einfache Handhabung des Defibrillator. Niemand brauche bei der Handhabung Angst zu haben, etwas falsch zu machen, denn bei einer Aktivierung gebe das Gerät genaue mündliche Anweisungen. „Bleiben Sie ruhig und folgen Sie den Anweisungen dieses Gerätes“, so tönt es aus dem Lautsprecher, gefolgt von dem Rat, den Rettungswagen zu rufen. Erst dann geht es zur Handhabung im Ernstfall.

Gemeinsam mit Janik Herrmann erläuterte Seelinger die Inbetriebnahme und zusätzlich die Reanimierung bei Herzmassage. „Unterhalb des Brustbeins tief und rhythmisch eindrücken“, empfahl der Mediziner. Ein Hilfsmittel hierfür sei die Taktfolge des „Radetzkymarschs“, gab er einen weiteren Tipp. Zuletzt waren Fragen nach dem Aufstellungsort und der Beaufsichtigung des Geräts zu klären. Brigitte Volk vom Kirchenvorstand erklärte sich hierzu bereit. Als Aufstellungsort wurde der Vorraum des Seiteneingangs ausgewählt. Hier sei am meisten Ruhe im Ernstfall gegeben, so die Meinung. sto

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional