Lampertheim

Kultur Bei den Katholischen Kirchenmusikern spielt der Nachwuchs vor Publikum

Erste Soli mit Schlagzeug und Saxofon

Archivartikel

Lampertheim.Jugend-und Nachwuchsarbeit genießt beim Katholischen Kirchenmusikverein (KKMV) eine besonders hohe Priorität. Unterstützt wird dieses Anliegen auch regelmäßig durch eine Veranstaltung, bei der die Nachwuchsmusiker erste Gelegenheit erhalten, einem Publikum ihr Können zu demonstrieren. Auch das Kennenlernen von Instrumenten sowie das Probieren der musikalischen Möglichkeiten soll Interessierten ermöglicht werden. Am Freitag war es im Pfarrgarten der Kirche Maria Verkündigung wieder einmal soweit.

Bei besten sommerlichen Voraussetzungen konnten die kleinen Protagonisten ihre mittlerweile erworbene Spielkunst vor zahlreichen Besuchern unter Beweis stellen. Die Lehrer der Musikschule, Georg Burghardt und Anja Leonbacher, hatten kleine Sequenzen aus Musikstücken zusammengestellt und so trat der Nachwuchs mal mit Trompete, Saxofon oder Klarinette auf. Das Schlagzeug durfte da als Taktgeber auch nicht fehlen. Zum Abschluss der Vorführungen trat das Newcomer-Orchester auf, der verdiente Lohn war ein Eis für alle Akteure.

Zu der Veranstaltung gehören natürlich auch Informationen über das Ausbildungskonzept und die finanziellen und terminlichen Möglichkeiten. Wie Birgit Steube, die Vorsitzende des KKMV am Rande der Veranstaltung erläuterte, will der Verein den Mädchen und Jungen zunächst einmal die Scheu und das Lampenfieber nehmen, wenn sie das erste Mal vor einem Publikum ihr Können demonstrieren. Erfahrung gewinnen und den Spaßfaktor an der Musik erhöhen, das gehöre auf jeden Fall dazu.

Orientierung für Jugendliche

Positiv sieht Steube auch den Verein als Orientierungspunkt für die Jugendlichen. Denn sie hätten einen Anlaufpunkt in der Freizeit und könnten etwas für ihren Bildungshorizont tun. „Wir sind in der Jugendgruppe nicht musikalisch fixiert, sondern wir legen auch Wert auf eine gemeinsame Freizeitgestaltung“, sagte sie. Ausflüge, Radtouren oder Backen in der Weihnachtszeit, seien da selbstverständlich.

Markus Niebler ist einer der Verantwortlichen für die Nachwuchsarbeit. „Wir stellen zur Ausbildung die Instrumente und beteiligen uns an den Kosten für die Ausbildung an der Musikschule“, erläuterte er das Nachwuchskonzept des Vereins. Auch Erwachsene, die ein Instrument ausprobieren wollten, seien jederzeit willkommen.

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