Lampertheim

Hofheim Nach Verzögerung beginnen am Großprojekt jetzt die Arbeiten / Neuer Flügel bis Ende der Sommerferien

Familienzentrum bekommt Erweiterungsbau

Archivartikel

Hofheim.Mit Verspätung sind die Arbeiten für die Erweiterung des Familienzentrums, der seitherigen Kindertagesstätte der katholischen Pfarrei St. Michael, nach Ostern angelaufen. Unabhängig von der Corona-Krise verzögerte sich der Beginn für das Großprojekt einige Monate. Träger der Maßnahme sind die Stadt Lampertheim, der Kreis über das Bundesfamilienministerium mit dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ und das Bistum Mainz.

Bei Gerhard Keim, dem stellvertretenden Verwaltungsratsvorsitzenden der katholischen Pfarrei St. Michael in Hofheim, laufen die Fäden zusammen. Auf 650 000 Euro beziffert er die erste Baustufe des Erweiterungsbaus. Die Planung und Bauleitung vor Ort liegt in den Händen des Bibliser Architekturbüros Plan 2, vertreten durch Architektin Ulrike Schmitzer und Joachim Gölz, die das Projekt vor gut einem Jahr dem Ortsbeirat vorgestellt hatten. Dieser Tage stellt das ausführende Bauunternahmen Schumacher aus Einhausen gerade die Bodenplatte fertig, in zwei Wochen soll der Rohbau hochgezogen sein.

Die Baufirma nutzt dabei die Einfahrt über den Mühlgraben, der Betrieb des Familienzentrums ruht aufgrund der Schließung, hätte allerdings ohne die Pandemie auch problemlos weiterlaufen können, so Keim, der von einem guten Konzept spricht. Bereits im Oktober wurde noch im Altbau eine vierte Gruppe für 25 Kinder eingerichtet. Für den Erweiterungsbau des 1963 errichteten Gebäudes, das 1984 saniert und 2011 um eine Krippe erweitert wurde, musste ein Großteil des Außenbereichs mit Sandkasten, Schaukel und Spieltunnel in Anspruch genommen werden.

Gerhard Keim ist zuversichtlich, dass der neue Flügel bis Ende der Sommerferien fertiggestellt ist. Es entstehen eine neue Küche, Mensa, Turnraum, Personalraum, Mehrzweckraum, Toiletten und Hauswirtschaftsraum. Im neu entstehenden Innenhof gibt es ein größeres Foyer. Im kommenden Jahr steht die Sanierung des Altbestandes mit einem Kostenvolumen von 250 000 Euro an. Toiletten, Sanitäranlagen, Heizung und Lärmschutz werden dann in erster Linie auf Vordermann gebracht. Allerdings in den Ferienmonaten, um den laufenden Betrieb nicht einzuschränken. fh

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