Lampertheim

SG Hüttenfeld Frühjahrsrunde der Bergsträßer Schützen läuft wieder / 46 Teilnehmer am Start

Fernwettkampf kommt gut an

Archivartikel

Hüttenfeld.Die Bergsträßer Frühjahrsrunde der Luftdruckschützen wurde nach langem Warten wieder aufgenommen. Obwohl nach den Lockerungen für den Breitensport in Baden-Württemberg und Hessen gemeinsame Wettkämpfe grundsätzlich wieder möglich wären, wollten die beteiligten Vereine kein Risiko eingehen. Daher wurde nun der Wettkampf, den planmäßig alle in Altenbach geschossen hätten, jeweils auf dem eigenen Schießstand ausgetragen.

Die beteiligten sechs Vereine hatten drei Wochen Zeit, um die Wettkampfergebnisse ihrer aktiven Schützen an Helmut Günther von der SG Hüttenfeld zu übermitteln, der vom Eifer der Schützen positiv überrascht war: Mit 46 Teilnehmern kamen genauso viele Ergebnisse zusammen wie unter regulären Bedingungen.

Teams werden ausgelost

Was fehlte, war allerdings das Mitfiebern für die Mannschaft, der man sich zugelost hatte. So musste, nachdem alle Ergebnisse vorlagen, eine Auslosung erfolgen. Dazu suchte Helmut Günther einen beliebigen Namen aus der Liste aus, und Jugendschützin Trinity Eckhardt griff als Glücksfee in den Loseimer mit den bunten Bällen. Dabei wurde, wie immer, darauf geachtet, dass die Auflageschützen den Mannschaften separat zugelost wurden. Das ist notwendig, da die Ergebnisse der Auflageschützen deutlich höher liegen als die der Freihandschützen. Das Mannschaftsergebnis einer Mannschaft aus ausschließlich Auflageschützen hätte bei diesem Wettkampf sagenhafte 1991 Ringe betragen, wogegen die Freihandschützen chancenlos wären. Durch die getrennte Auslosung wird jedes Team von maximal zwei Auflageschützen verstärkt.

Die erzielten Ergebnisse konnten sich fast durchweg sehen lassen. Bei den Auflageschützen fielen gleich zweimal die maximalen 400 Ringe. Freistehend lautete das beste Einzelresultat 392 Ringe, und bei den Luftpistolenschützen waren es beachtliche 370 Ringe.

In der Addition konnte sich das Team Schwarz klar durchsetzen. Mit Gerhard Grieb (395 Ringe) und Walter Müller (393 Ringe) führten zwar auch hier die Auflageschützen die Mannschaft an, aber Anna Beck folgte direkt mit 392 Ringen und zeigte damit ihre Klasse. Yvonne Breisch und Günter Ihrig komplettierten das Mannschaftsergebnis mit jeweils 386 Ringen zu insgesamt 1952 Ringen. Nicht eingreifen konnten Irene Wegener (384), Heike Manns, die in Topform 377 Ringe erzielte, Alexander Richter (372), Heike Marquardt-Becker (360) und Rene Hasslinger (357). Selbst die „Ersatzmannschaft“ hätte damit 1850 Ringe erzielt.

Auf Platz zwei in diesem Match landete das Team Grün. Mit 400 Ringen setzte sich Auflageschütze Alfred Benna ganz oben auf die Mannschaftsliste, gefolgt von Thorben Reinig, der auch ohne Auflage mit 389 Ringen brillierte. Tanja Marquardt kehrte mit beachtlichen 385 Ringen zurück, die auch Franziska Heinze erzielen konnte. Mike Hertel unterstrich die Klasse dieser Mannschaft, indem er als vierter Freihandschütze 382 Ringe in das Mannschaftsergebnis von 1941 Ringen einbrachte. Hans Wesp (aufgelegt) und Daniel Gunkel erzielten jeweils 376 Ringe, Trinity Eckhardt 361 Ringe und Pistolenschütze Michael Manns 328 Ringe.

Den letzten Podestplatz sicherte sich das Team Gelb mit den beiden Auflageschützen Harald Trautmann (397) und Franz Klemm (393). Thorsten Schmitt traf 388 Ringe, bei Richard Hertel waren es 379 und bei Patrick Hertel 376 Ringe. Zusammen ergab das 1933 Ringe. Nicht gewertet wurden 348 Ringe von Timea Schneider, 347 Ringe von Christian Schulz, 340 Ringe von Sebastian Oehmann und 313 Ringe, die Joachim Kitik mit der Luftpistole erzielen konnte.

Mit nur sieben Ringen Abstand und einem Mannschaftsergebnis von 1926 Ringen folgte das Team Blau. Da nutzten nicht einmal die 400 Ringe, die Richard Hertel aufgelegt getroffen hatte, ebensowenig wie die 390 Ringe von Hans Hildenbeutel. Trotz ansehnlicher Leistung von Joshua Kühlberg (381) sowie 378 Ringen von Sandra Menzel und 377 Ringen von Schlussmann Klaus Eidenmüller. Außerhalb der Wertung blieben Tabea Schmenger (376), Uschi Spannagel (363) sowie die beiden Pistolenschützen Sascha Hahl (350) und Helmut Günther (346).

Nächstes Schießen vor Abschluss

Das Schlusslicht in diesem vierten Durchgang der Frühjahrsrunde bildete das Team Rot mit 1888 Ringen. Hermann Schulz erzielte aufgelegt 399 Ringe vor Horst Hennrich mit 380 Ringen. Hans-Dieter Beck traf 378 Ringe. Als einziger Pistolenschütze schaffte es Alexander Vetter, sich mit sehr guten 370 Ringen einen Wertungsplatz zu sichern. Mit 361 Ringen von Florian Bittermann war das Team schließlich komplett. Als Ersatzschützen fungierten Karina Hahl (359), Helmut Günther (348), Pistolenschütze Armin Becker (331) und Monika Eichelsbach (330).

Der eigentlich in Trösel geplante fünfte Wettkampf wird nun ebenfalls als Fernwettkampf ausgetragen. Bis zum 6. September haben alle Schützen die Möglichkeit, auf dem eigenen Schießstand ein Ergebnis dafür zu schießen.

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