Lampertheim

Freizeit Jugendförderung der Stadt stimmt sich mit Rektoren und Schülerbetreuungen ab, um passendes Angebot für Lampertheimer Kinder machen zu können

Flitze Feuerstein fährt verstärkt Schulhöfe an

Lampertheim.So einfach mit Gleichaltrigen am Nachmittag verabreden: „Auch für Grundschüler in Lampertheim wird das offenbar immer schwieriger“, meint Susanne Camus, Mitarbeiterin der Jugendförderung in der Stadt. Für die einen endet der Schultag am Mittag mit dem Unterricht. Die anderen besuchen danach die Betreuung oder gehen in den Hort, wo sie Hausaufgaben machen und spielen.

Verschiedene Modelle, verschiedene Abholzeiten, verschiedene Formen, den Nachmittag zu verbringen. Das hatte auch Folgen für das Kindercafé in der Zehntscheune: Im vergangenen Sommer hätten nur noch zwischen fünf und acht Kinder das Angebot in der Kernstadt genutzt, so Camus. Daher wurde es mit Beginn dieses Schuljahres eingestellt.

Reaktion auf Veränderung

Doch die Jugendförderung hat auf die veränderten Bedingungen reagiert und fährt inzwischen verstärkt mit dem Spielmobil Flitze Feuerstein die Pausenhöfe der Lampertheimer Grundschulen an. Dort dürfen Teilnehmer der Schülerbetreuung wie auch ihre Freunde, die das Betreuungsangebot nicht nutzen, gemeinsam basteln, das Innenleben des Spielmobils ausräumen, toben und Spaß haben. Am morgigen Donnerstag beginnt die Saison mit Flitze Feuerstein wieder. Sein erster Stopp in diesem Frühjahr: der Hof der Goetheschule (Jakobstraße 51) von 14.30 bis 16. 30 Uhr.

Die Besuche der Jugendförderungen seien mit den Schulen abgestimmt. „Rektoren und die Teams der Schülerbetreuung freuen sich darüber“, sagt Susanne Camus im Gespräch mit unserer Zeitung. Auch andere Veranstaltungen der Jugendhilfe würden mittlerweile von den Schülerbetreuungen genutzt. Etwa der „Bücherdschungel“ im Römersaal, zu dem etwa die Schülerbetreuung der Goetheschule in dieser Woche kommen wolle.

„In den Stadtteilen dagegen werden die Bürgerhäuser angefahren“, berichtet Susanne Camus. Außerdem seien die Kindercafés in Hofheim und Hüttenfeld ein echter Anziehungspunkt. Ganz entgegengesetzt zum Trend in der Lampertheimer Kernstadt. In Hofheim kommen zwischen 20 und 30 Jungen und Mädchen, wenn das Kindercafé geöffnet hat, in Hüttenfeld sind es zwischen 10 und 20. „Da haben wir es nur schwer, wenn die Feuerwehr etwas für den Nachwuchs anbietet“, lacht Susanne Camus.

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