Lampertheim

Kirche Katholische und evangelische Gemeinden feiern zusammen den Weltgebetstag

Frauen animieren für sich einzustehen

Archivartikel

Hofheim.Frauen aus den Reihen der katholischen Pfarrgemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde feierten in der Balthasar-Neuman-Kirche einen ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen. „Steh auf und geh“ lautete das Motto der Zusammenkunft, die in diesem Jahr dem krisengeplagten Land Simbabwe im südlichen Afrika gewidmet ist.

Im Gottesdienst wurden die dortigen Lebensverhältnisse verdeutlicht. So stellt sich die Situation vor Ort alles andere als gut dar. Sie wird geprägt durch überteuerte Preise für Lebensmittel und Benzin sowie von einer steigenden Inflation. Seit dem Jahr 2000 befindet sich das Land in einer Wirtschaftskrise. Noch heute werden Frauen in Simbabwe benachteiligt. Sie werden etwa nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, da sie nach traditionellem Recht keinen Erbanspruch haben. Dies geschieht, obwohl die staatlichen Gesetze mittlerweile vorsehen, dass Frauen erbberechtigt sind. Vor allem auf dem Land dominieren noch immer Polygamie, Zwangsverheiratung und vielfältige Diskriminierungen.

Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement. Für die Durchführung und Organisation zeigte sich das ökumenische Vorbereitungsteam um Andrea Bamberg, Rosemarie Mader, Annette Gutbier, Laura Helbig, Marion Jakob und Christel Lottermann verantwortlich. Den musikalischen Rahmen gestalteten Anja Stumpf, Marina Schnell, Irmi Bayer und Steffi Bittmann. An den Gottesdienst schloss sich ein gemütliches Beisammensein im Canisiushaus an. fh

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