Lampertheim

Ferienspiele Lampertheimer Kegler empfangen Kinder auf Kegelbahn und beim Schachspielen im Freien

Freude, wenn die Kegel fallen

Archivartikel

Lampertheim.Ist ihnen ein Wurf gelungen, jubeln die Kinder oder vollführen ein Freudentänzchen auf der Kegelbahn. „Etliche der Ferienspielkinder sind sportlich und erzielen beim Kegeln ein gutes Ergebnis“, freut sich Daniela Schenk, die Jugendwartin des Vereins Lampertheimer Kegler (VLK). Sie und weitere Helfer betreuen die Mädchen und Jungen der Ferienspiele. Die Chefin des Spielmobiles, Susanne Camus, hat das mit Spiel- und Bastelzeug voll bepackte Feuerwehrauto zur Biedensandhalle gelenkt – dem Domizil der Kegler.

Während zahlreiche kleine Sportler in der Halle kegeln, vergnügen sich andere mit den Geräten aus dem Bauch von „Flitze Feuerstein“ im Außengelände. Anton, Lenny, Philipp und Valentina wollen zuerst kegeln und stellen sich auf einer Bahn in einer Reihe auf. Die Betreuer der Kegelbahnen sind auch aktive Sportler: Daniela Schenk, Arno Krämer, Manfred Seelinger, Toni Alves und Sandra Beisel. Sie erläutern den Ferienspielkindern die Technik. Denn ohne die richtige Handhabung sei es nicht möglich, viele Kegel umzulegen. Und schließlich wollen die Mädchen und Jungen einen möglichst optimalen Wurf erreichen.

Verein hat auch Schachabteilung

Die Kinder stellen sich in Grundstellung auf, halten die Kugel mit ihren Handinnenflächen fest und holen dann Schwung. Ein Großteil wirft die fast zwei Kilo schwere Kugel mit beiden Händen. Sie konzentrieren sich und versuchen, die Kugel mit Gefühl zu werfen. Und sie passen auf, dass sie nicht über die Begrenzungslinie treten. In zwei Stunden könne den Kindern nicht die perfekte Technik beigebracht werden, betont Daniela Schenk. Aber zahlreiche Kinder seien zum wiederholten Male dabei und könnten darum schon gut kegeln.

Manchmal bleibe ein Ferienspielkind durch die Schnupperstunden im VLK hängen, erklärt die Jugendwartin. Das freue den Vorstand. „Die Jugendabteilung trifft sich mittwochs von 16 bis 18 Uhr“, berichtet Schenk. Und dass in der Abteilung Kinder ab acht Jahren trainieren. Der VLK besitzt aber auch eine Schachabteilung und lädt im Freien vor der Kegelhalle zu manchem Match ein. Markus Storch spielt mit dem Ferienspielkind Timo Alexander. Er will den Jungen aber nicht schachmatt setzen, sondern ihm das strategische Brettspiel erklären. Deshalb empfiehlt er den Jungen, seine Figuren auf dem Spielbrett parallel zu dem von ihm gesetzten, zu platzieren. Auf diese Weise würden Grundkenntnisse erlangt.

An den anderen Tischen helfen Vorstandsmitglied Jörg Moritz und Horst Meyer den Anfängern. Auch sie vermitteln den Kindern Schach- Spielregeln. „Das Brettspiel ist spannend“, war die einhellige Meinung der jungen Teilnehmer. Zum Andenken an den erlebnisreichen Nachmittag teilt Schenk noch kleine Geschenke aus. Tamara Reuter aus dem Team der Jugendförderer veranstaltet Koordinationsspiele und verteilt die letzten Punkte für die „Challenge“-Teilnehmerpässe.

Die werden heute, während des Abschlussfestes eingesammelt und in eine Lostrommel gesteckt werden. Die Verlosung wird an der Bühne des Eiscafés Oberfeld, 14.30 Uhr, durchgeführt. Rund um die Schillerschule steigt ab 14 Uhr das große Abschlussfest.

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