Lampertheim

Kommunalwahl Plakataktion des Lampertheimer Bündnisses für Demokratie

Für eine höhere Wahlbeteiligung

Lampertheim.„Am 14. März geht’s um Lampertheim“, blickt Marius Schmidt auf die bevorstehenden Kommunalwahlen hinaus. Der Sprecher des Lampertheimer Bündnisses für Demokratie begründet seine Auffassung umgehend: Je mehr Wahlberechtigte von ihrem Recht Gebrauch machten, umso höher die Legitimation der politischen Vertreter – und umso wirksamer könnten sich diese für kommunale Belange einsetzen.

Mit einer Plakataktion will das Bündnis Akzente für eine höhere Wahlbeteiligung setzen. 41,8 Prozent plus X lautet das Ziel mit Blick auf die Beteiligungsquote vor fünf Jahren. Bündnissprecher Schmidt, der auch als Spitzenkandidat für die SPD ins Rennen geht, empfiehlt angesichts der noch immer akuten Pandemie-Lage, die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen.

Der Schirmherr des Demokratie-Bündnisses, Bürgermeister Gottfried Störmer, hat die Fertigung der insgesamt 60 Plakate, die nun im Stadtgebiet gut sichtbar angebracht werden, finanziell unterstützt. Auch er verknüpft die Aktion mit einem Appell: „Es ist ein Teil unserer Demokratie, wählen zu gehen. Gehen Sie wählen!“ Optimistisch stimmt den Wahlleiter die hohe Zahl der Anträge für Briefwahlunterlagen. Sie liege seit Anfang dieses Monats deutlich über 4300.

Weitere Vertreter des Bündnisses für Demokratie, die sich zudem ehrenamtlich in der Kommunalpolitik engagieren, riefen am Start der Plakataktion ebenso zur Wahlbeteiligung auf. Sie erinnerten daran, dass das freie Wahlrecht, verglichen mit anderen Ländern, keineswegs selbstverständlich sei. Appelliert wurde auch an die Bereitschaft, sich als Wahlhelfer zu engagieren. Für diesen Einsatz habe die Verwaltung das Erfrischungsgeld von jeweils 30 auf 100 Euro angehoben. urs

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