Lampertheim

Schiller-Café Ausschuss stimmt Verwaltungsvorlage zu

Gastronom gesucht

Archivartikel

Lampertheim.Der Vorschlag der Verwaltung, das Schiller-Café künftig wieder gastronomisch zu nutzen, wurde sowohl im Stadtentwicklungs-, Energie- und Bauausschuss als auch anderntags im Haupt- und Finanzausschuss beraten. Allerdings kündigte die FDP einen Änderungsantrag an.

FDP-Fraktionsmitglied Helmut Hummel äußerte sich skeptisch, dass ein neuer Betreiber das Risiko einer Pacht eingehe, ohne dass die Stadt mit Investitionen am Gebäude in Vorleistung trete. Seine Fraktionskollegin Stefanie Teufel bestand darauf, dass die Parlamentarier an der Entscheidung über den künftigen Betreiber und dessen Konzept beteiligt würden, was Bürgermeister Gottfried Störmer als Beeinträchtigung der Verwaltungskompetenz zurückwies. SPD-Fraktionschef Marius Schmidt hielt diesbezüglich einen „gesunden Mittelweg“ für denkbar. Grünen-Fraktionsmitglied Carmen Kunz plädierte dafür, dem Betreiber kein Konzept vorzuschreiben, sondern unter den besten Vorschlägen auszuwählen. Der Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement, Christian Hering, berichtete, seit Schließung des Schiller-Cafés vor 16 Monaten seien Anfragen von Gastronomen eingegangen. Den städtischen Investitionsaufwand bezifferte er auf 25 000 Euro.

Mit Grünen-Enthaltungen in beiden Ausschüssen und einer der FDP im Haupt- und Finanzausschuss wurde der Vorschlag der Verwaltung gebilligt. Wenn das Stadtparlament zustimmt, kann die Verpachtung ausgeschrieben werden. urs

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