Lampertheim

Freizeit Jugendbeirat organisiert „Sport & Fun Day“

Gegenseitiger Respekt zählt

Archivartikel

LAMPERTHEIM.Sport, Spaß und Kommunikation standen beim „Sport & Fun Day“ auf der Domwiese auf dem Programm. Nachdem Kälte und Regen dem Jugendbeirat und der Jugendförderung in den vergangenen zwei Jahren einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten, meinte es das Wetter diesmal fast zu gut mit den Veranstaltern.

Strahlend blauer Himmel und sengende Hitze – über schlechtes Wetter konnte sich in diesem Jahr jedenfalls niemand beschweren. Nach dem mäßigen Andrang in den ersten zwei Jahren hatten die Veranstalter den Tag von den Herbst- in die Sommerferien verlegt.

Flaute am Vormittag

„Da haben wir heute mehr Glück“, sagte Organisator Marcel Getrost mit Blick zum Himmel. „Einige sind bei so gutem Wetter wohl eher im Schwimmbad“, vermutete der Mitarbeiter der Jugendförderung bei der vormittäglichen Flaute vor dem Dom.

Dabei hatte auch die Domwiese am Samstag einiges zu bieten. Im Schatten der großen Bäume spielten die Mitglieder des Jugendbeirats Wikingerschach, Fußballtennis, drehten Teller oder entspannten den Sommermittag über einfach in Liegestühlen. Als Höhepunkt war die Sportjugend Hessen mit dem „Sportsfun-Mobil“ angereist und hatte eine große Kletterwand aufgebaut. Unter der Aufsicht von drei Teamern konnten junge Gipfelstürmer gegeneinander antreten und die Wand auf zwei Routen nebeneinander bezwingen.

Kontakte knüpfen

Dabei sollte es aber weniger um den Zweikampf als um ein sportliches Miteinander gehen. „Es geht um Respekt während des Spiels, darum, Kontakte zu knüpfen. Gerade während der Fußball-Weltmeisterschaft sieht man immer, wie sehr Sport verbindet“, erklärte Daniel Fendrich vom Jugendbeirat. Deshalb sei die Domwiese als zentraler Platz in Lampertheim ausgewählt worden. „Hier laufen Menschen vorbei, sehen uns und machen mit“, hoffte auch Vorsitzende Theodora Nikolakopulou.

Marcel Getrost betonte den integrativen Charakter der Veranstaltung. „Alle sind eingeladen, ob Jung oder Alt, ob Neubürger oder Alteingesessene. Wir wollen den Menschen etwas bieten und damit Hemmschwellen abbauen. Die Menschen in Lampertheim sollen miteinander ins Gespräch kommen“, sagte er. Finanziert wurde die Veranstaltung erneut durch die Fördergelder des Sportcoaches der Stadt Lampertheim, Marius Schmidt.

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