Lampertheim

Vogelpark Verein freut sich über Spende in Höhe von 1100 Euro, die bei einem T-Shirt-Verkauf zusammengekommen sind

Geld soll in neue Krankenstation fließen

Lampertheim.Einen Teilerlös aus den Verkäufen spenden: Für die Ideengeber und Herausbringer von T-Shirts und anderen Gegenständen angesichts der Corona-Pandemie, Tanja und Philipp Butterfass sowie Barbara und Norman Asel, stand dies von Anfang an fest. Deswegen können sie dem Verein jetzt 1110 Euro übergeben.

„Wir sind mit dem Park sehr verbunden, weil wir hier schöne Stunden erleben durften“, erklärt Philipp Butterfass. Außerdem seien die Akteure dem Vogelparkteam dankbar, dass durch ihr Engagement der Park nicht geschlossen werden musste. Zudem wollen die Familien Butterfass und Asel mit ihrer Aktion ein Zeichen des Zusammenhalts in Lampertheim setzen (wir berichteten).

Für die Aktion „Lampertheim liebt Dich“, entwarfen die Macher ein auffälliges Design, um weiße T-Shirts und andere Dinge damit bedrucken zu lassen. Auf deren Vorderseite sind die englischen Wörter Peace (Frieden), Hope (Hoffnung), Strong (Stärke), World (Welt), Think (Denken) und Happy (Glücklich) zu lesen. Einzelne, farblich hervorgehobene Buchstaben ergeben gelesen das Wort „Corona“. Auf die Rückseite der T-Shirts findet sich ein Herz in den Regenbogen-Farben. Die Inschrift heißt „Love Life“ (Liebe das Leben). „Außer den T-Shirts wurden von uns zudem Sticker, Tassen sowie Mund- und Nasenschutz auf den Markt gebracht und verkauft“, erläutert Butterfass. Er ergänzt: „Wir wollen damit in der Zeit der Corona-Krise einen positiven Impuls setzen. Die bedruckten Erzeugnisse sind Botschafter der Hoffnung.“ Hintergrund der Aktion sei, dass sich das Ehepaar Asel im Urlaub mit dem Virus Sars-CoV2 infizierte und sich daher in häusliche Quarantäne begeben musste. Ihre Freunde Tanja und Philipp Butterfass zeigten sich solidarisch und halfen den Erkrankten, wo sie konnten. Das Team des Vogelparks selbst sei sofort von dem Projekt begeistert gewesen, erklärte der Erste Vorsitzende Stephan Germann. Zahlreiche T-Shirts, Tassen und Masken gingen bei „Me & More“ über den Ladentisch“, berichtet Pamela Radatz.

Das Geld will der Vogelpark in die neue Kranken- und Quarantänestation investieren. Diese hat momentan höchste Priorität, da der Park ohne sie keine Betriebserlaubnis erhält. roi

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