Lampertheim

Stromtrasse Verwaltung äußert Bedenken

Gespräche mit Amprion

Archivartikel

Lampertheim.Die Stromtrasse von Amprion führt dicht an Lampertheim vorbei und soll ausgebaut werden. Die lokale Politik befürchtet durch die neuen Hybridleitungen eine Gesundheitsgefährdung der Bürger und fordert wie zuletzt im Stadtentwicklungs-, Energie- und Bauausschuss die Stadtverwaltung auf, massiv gegen die Pläne vorzugehen (wir berichteten).

Mitte Februar fand ein Gespräch zwischen dem Bürgermeister und Mitarbeitern der Verwaltung mit Vertretern des Dortmunder Unternehmens statt. Darüber hat die Verwaltung in einer Mitteilungsvorlage für den Bauausschuss am 26. März informiert. Darin hieß es: „Die Vorhabenträgerin (also Amprion, Anm. d. Red.) hat am 19. Februar Herrn Bürgermeister Störmer und die Fachdienstleiterin Stadtplanung, Frau Weinbach, in einem kurzen Gespräch über das weitere Vorgehen in Bezug zur anstehenden Planfeststellung informiert und dabei auch von sich aus Verschwenkungen weg vom Hofheimer und Lampertheimer Siedlungskörper thematisiert.“

Nun schreibt die Verwaltung in einer aktuellen Pressemitteilung: Anlass für das Gespräch seien bereits eingebrachte Vorbehalte der Verwaltung gewesen. „Es ist meine Aufgabe und Pflicht, die berechtigten Interessen der Bürger mit Nachdruck zu vertreten“, sagt Bürgermeister Gottfried Störmer: „Amprion hat die von uns vorgetragenen Auffassungen und Wünsche ohne Widerspruch aufgenommen.“ Das Projekt solle möglichst konfliktfrei umgesetzt werden. „Amprion hat aufgrund unserer Bedenken das konstruktive Gespräch mit uns gesucht“, so Störmer. urs

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