Lampertheim

Unterdorf Bürgermeister rechtfertigt Vorgehen

Gläserne Vorschläge

Archivartikel

Lampertheim.Eine „Gläserne Werkstatt“ habe die Eigenschaft, dass sie gläsern sei. Auf diesen Sachverhalt weist Bürgermeister Gottfried Störmer im Zusammenhang mit einer Informationsveranstaltung über die Zukunft des sogenannten Unterdorfs hin. Südlich der Römerstraße möchte die Stadtverwaltung freie Grundstücke für eine Wohnbebauung verfügbar machen. Erste Entwurfsideen sind kürzlich im Schiller-Café vorgestellt worden.

Dabei hatte unsere Zeitung auch über den Protest von Bewohnern berichtet, die sich von der Stadt nicht rechtzeitig informiert gefühlt haben (SHM vom 6. Mai). Die Überschrift lautete: „Wütende Anwohner üben Kritik“. Diese Formulierung hielt Störmer für überzogen. Stattdessen habe er überwiegend positive Reaktionen registriert, diese habe er im SHM-Bericht nicht ausreichend gewürdigt gefunden.

Im bisherigen Prozess seien den Anwohnern lediglich Angebote präsentiert worden. Damit seien keine Vorentscheidungen verbunden. Aber diskutiert werden könne nur über „konkretisierte Gedanken“. Nach seiner Wahrnehmung hätten lediglich zwei Familien aus dem Unterdorf Bedenken geäußert. Störmer stellte auch klar, aus dem Interesse der Stadt, das Unterdorf baulich zu verdichten, folgten keine Enteignungen. urs

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