Lampertheim

Internet Stadt eröffnet neuen Hotspot am Bürgerhaus / Weitere drahtlose Zugangspunkte sind in Planung

Gratis-Internet in Hüttenfeld

HÜTTENFELD.Ein Wisch nach unten, WLAN aktivieren und einmal den Datenschutzbestimmungen zustimmen – und schon kann’s losgehen. Das neue, kostenlose Netzwerk am Hüttenfelder Bürgerhaus funktioniert beim ersten Selbstversuch von Bürgermeister Störmer einwandfrei.

Fünfter Hotspot in der Stadt

Für das Bürgerhausfoyer und den Vorplatz hat die Stadt dort am Montagabend den insgesamt fünften, öffentlichen WLAN Hotspot in Lampertheim eingeweiht. Damit ist Hüttenfeld als erster Stadtteil mit kostenlosem Internet ausgestattet. Die vier bisherigen Hotspots befinden sich mit Schillerplatz, Domwiese, Stadtpark und Schwimmbad allesamt in der Kernstadt.

Ein sechster Zugang sei in Hofheim gegenüber dem historischen Rathaus gerade in der Mache, die Abstimmung mit dem Hauseigentümer verzögert die Einweihung. Im kommenden Jahr soll außerdem ein Hotspot für Biedensand und Altrhein Besucher am „Fährhaus“ entstehen, auch die Stadtteile Neuschloß und Rosengarten sollen an „zentralen Punkten“ wie Ahornplatz, GeoPunkt oder Dorfgemeinschaftshaus mit kostenlosem Internet ausgestattet werden.

Auch am Bahnhof als öffentlicher Platz ist ein WLAN Hotspot in den kommenden Jahren angedacht. Dann, betonte Bürgermeister Störmer, sei man aber vorerst am Ende der Planungen angelangt. Schließlich seien die Netzwerke nur für die Nutzer kostenlos. Den städtischen Haushalt belastet das Projekt mit rund 3400 Euro pro Hotspot und Jahr.

Heutzutage Standard

Aber, und das macht der Rathauschef auch klar, er ist von der Notwendigkeit von frei zugänglichem Internet überzeugt. „Das ist heute Standard“, sagte Störmer bei der Einweihung in Hüttenfeld, „eine Stadt, die etwas auf sich hält, muss moderne Technik bereit stellen“. Zur Häufigkeit der Nutzung gibt es mittlerweile auch Zahlen. Aus einer Mitteilungsvorlage der Stadtverordnetenversammlung vom 15. Juni geht hervor, dass sich in den Sommermonaten 2017 durchschnittlich 16-18 Nutzer täglich in die drei bestehenden Punkte einloggt haben. Eine maximale Daten- oder Zeitbegrenzung gibt es nicht.

In Hüttenfeld ist die Vorrichtung oberhalb des Vordachs am Bürgerhaus angebracht. Dort sei er aufgrund der vielen Veranstaltungen und Nähe zur Feuerwehr gut aufgehoben, finden Bürgermeister Störmer und Ortsvorsteher Karl Heinz Berg. Im Sommer ist der Vorplatz außerdem ein Treffpunkt für Jugendliche. Berg freute sich über die neue Möglichkeit für „seine“ Hüttenfelder. Zum Schutz der Anwohner werde das WLAN nachts aber abgeschalten.

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