Lampertheim

SPD Sommertour wird fortgesetzt / Nächste Woche Stadtführung

Grillfest bietet Gelegenheit zum Austausch

Lampertheim.Ein abschließendes Grillfest kennzeichnet normalerweise das Ende der SPD-Sommertouren durch die Gemarkung und Institutionen – dieses Jahr wurde mit der Tradition gebrochen. Das Grillfest ist eine Gelegenheit, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und mit den Mitgliedern ein Fazit zu ziehen. Die Regel wurde gebrochen, wie der Ortsvorsitzende Jens Klingler erzählt, weil der „Hauskoch“ Uwe Häussler zur Verfügung steht. Außerdem bot sich der Rosengarten als Sommertourziel an. Dazu kamen ideale Wetterverhältnisse für ein gemütliches Beisammensein.

Viele Bürger des Stadtteils nutzten die Gelegenheit, sich mit den politisch Verantwortlichen zusammenzusetzen. Natürlich waren die Mandatsträger anwesend, wie der Fraktionsvorsitzende Marius Schmidt, Mitglieder der Ortsbeiräte und Stadtverordnete. Auch der Kreisbeigeordnete Karsten Krug hatte den Weg in den Lampertheimer Stadtteil gefunden. So bildeten sich bald lange Schlangen vor der Getränke- und Essensausgabe, wo der Küchenmeister auch Calamares und Langusten anbot.

Angesichts des Trubels entschieden Klingler und Schmidt kurzerhand, auf Ansprachen und Reden zu verzichten und sich mehr den Tischgesprächen zu widmen. Die Ortsumgehung Rosengarten war ein Thema. Diese liege zur baldigen Entscheidungsreife in Kassel beim Verwaltungsgericht vor. Auch die SPD hoffe auf einen baldigen Baubeginn. „Es ist alles getan, was zu einer Urteilsfindung beitragen konnte und wir wollen diese Umgehung“, meinte Schmidt.

Bürger tragen Anliegen vor

Im Hinblick auf den Kindergarten in Rosengarten stellte Jens Klingler Handlungsbedarf fest: „Wir haben einen steigenden Zuspruch, dem wir Rechnung tragen müssen.“ In Planung sei eine Erweiterung der Anlage. Neu ist die Absicht, den angrenzenden Spielplatz zu vergrößern. Mit der Bürgerkammer werden die Einzelheiten abgeklärt. Die vielen Beschwerden der Bürger über das Verkehrsgeschehen und den Zustand der Rosenaustraße werden nach den Sommerferien beraten. „Es wäre unredlich, vorzeitig Versprechungen zu machen“, meinte Schmidt. Auch der Wohnungsmangel war ein Thema. Krug prognostizierte, dass bis zum Jahr 2030 etwa 700 bis 800 Wohnungen im Kreis fehlen. Die ausgewiesenen Bauflächen dürften da nicht ausreichen.

Eine historische Stadtführung am 16. Juli ist als nächste Sommertour angesagt. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Alten Rathaus. sto

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