Lampertheim

Bauprojekt Plan für Reihenhaus-Projekt an Eugen-Schreiber-Straße löst im Bauausschuss Kontroversen aus

Grüne möchten Wohnen an Gleisen niemandem zumuten

Archivartikel

Lampertheim.„Erleichtert“ zeigte sich SPD-Fraktionsmitglied Robert Lenhardt im Stadtentwicklungs-, Energie- und Bauausschuss, dass die Brachfläche zwischen Eugen-Schreiber-Straße und Bahngleisen bebaut werden soll. Auch FDP-Fraktionsmitglied Helmut Hummel begrüßte es, dass der „Schandfleck“ durch den Bau von 36 Reihenhäusern beseitigt werde.

Allerdings griff Sozialdemokrat Lenhardt Bedenken des Regierungspräsidiums wie des Kreisbauamtes an der Lärmbelastung für die künftigen Bewohner auf. Er regte an zu prüfen, inwieweit diese zu Regressansprüchen berechtigt seien. Grünen-Fraktionsmitglied Carmen Kunz äußerte grundsätzlich Kritik am Standort, „weil wir das keinem Menschen zumuten möchten“. Ausschussvorsitzender Fritz Röhrenbeck (FDP) stellte indes klar, dass die Grenzwerte für Lärmschutz laut Planung eingehalten würden. Es könne keine Rede davon sein, dass die Bewohner bewusst einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt würden.

Die CDU-Fraktion erneuerte ihre Forderung, den Weg auf der Bauseite als Gehweg auszuweisen, anstatt Stellplätze einzurichten. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan wurde mit einer Grünen-Gegenstimme verabschiedet. urs

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